<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Vereinbarkeit Archive - Mama-Jobs.ch</title>
	<atom:link href="https://blog.mama-jobs.ch/tag/vereinbarkeit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blog.mama-jobs.ch/tag/vereinbarkeit/</link>
	<description>Blog</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Mar 2020 16:25:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.2.2</generator>
	<item>
		<title>Wenn die Krippe zu teuer ist um arbeiten zu gehen</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/</link>
					<comments>https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2019 22:42:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Krippenkosten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jobsfuermama.ch/?p=136621</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was sind die Lösungsansätze damit sich das Arbeiten für beide Eltern lohnt. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/">Wenn die Krippe zu teuer ist um arbeiten zu gehen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch">Mama-Jobs.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="blog-text">
<p>«Lue, das isch en Träppe!» «Lilith, uf Bärndütsch seit mä nid Träppe!» Vielleicht, weil mein eigenes Berndeutsch unter mehr als 20 Jahren in der Innerschweiz gelitten hat, bin ich hier gar nicht tolerant. Glücklicherweise spricht meine Tochter aber meistens ein lupenreines Berndeutsch, sicherlich auch dank ihrer Kita- und Kindergartengspänlis: <a href="https://www.nzz.ch/schweiz/fruehfoerderung-unesco-kommission-verlangt-einen-quantensprung-ld.1462625" target="_blank" rel="noopener noreferrer">«Was in den ersten drei Lebensjahren geschieht, hat wesentlichen Einfluss auf die spätere Bildung und das Leben eines Menschen»,</a> so die Schweizer Unesco-Kommission.</p>
<p>Hapert es bei den Eltern jedoch nicht nur am lokalen Dialekt, sondern können sie ihre Kinder, aus welchen Gründen auch immer, überhaupt nicht auf die Schule, ihre berufliche und soziale Zukunft vorbereiten, ist eine Kita also noch mehr Gold wert als sie dies für uns berufstätige Eltern und unsere Kinder ohnehin schon ist: Sie gibt den Kindern die Chance auf die gleichen Startbedingungen. Und wer erfolgreich in die obligatorische Schulzeit startet, hat grössere Chancen auf einen Abschluss, mit dem ein vom Staat und damit ein von unseren Steuern unabhängiges Leben möglich ist. Eigentlich eine einfache Rechnung&#8230;&nbsp;</p>
<h4><span>Erwerbstätigkeit kann sich nicht jeder leisten:</span></h4>
<p>Deren Resultat doch nur sein kann, dass Kitas ohne Wertediskussion staatlich finanziert sein sollten. Irrtum. Wir Eltern in der Schweiz finanzieren unsere Kitaplätze grösstenteils privat. Teuer sind dabei nicht die tiefen Löhne des Kitapersonals oder die angebliche Überregulierung. <a href="https://soziale-sicherheit-chss.ch/artikel/familienergaenzende-kinderbetreuung-neue-finanzhilfen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kaufkraftbereinigt sind diese Kosten nicht höher als jene in den Nachbarstaaten. Einsame Spitze ist aber der Privatanteil, den wir Eltern berappen.</a> Mein Partner und ich geben beispielsweise einen Betrag aus, mit dem wir uns jährlich einen neuen SUV leisten könnten. Ich kann das verschmerzen, ich habe eh keinen Fahrausweis. Andere aber dürften das mit weniger Humor sehen. Das Resultat ihrer Rechnung ist, dass sie sich die Berufstätigkeit beider Elternteile nicht leisten können: Die Kosten der Kinderbetreuung und die Steuerprogression fressen das zweite Einkommen mehr als auf.</p>
<p>Das scheint so gewollt zu sein. <a href="https://www.parlament.ch/press-releases/Pages/mm-wbk-n-2019-02-22.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates sieht keinen unmittelbaren Handlungsbedarf bei der frühkindlichen Förderung</a> und beantragt eine entsprechende parlamentarische Initiative zur Abschreibung. Weitgehend als selbst zu bezahlende Privatsache sieht auch der Kanton Thurgau die Frühförderung an und will deswegen sogar die <a href="https://www.derbund.ch/schweiz/standard/schule-soll-nicht-mehr-in-jedem-fall-gratis-sein/story/26856182?track" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesverfassung ändern lassen damit der Volksschulunterricht nicht mehr unentgeltlich ist</a>: Wessen Kind bei Kindergarteneintritt noch nicht anständig Deutsch kann, der soll den Deutschunterricht selbst bezahlen.</p>
<h4><span>Doch eigentlich gute Voraussetzungen:</span></h4>
<p>Abgesehen davon, dass die Leidtragenden die Kinder sind, die weder für ihre Eltern noch für die Politik was können: Wie absurd ist es denn, die Kosten der familienergänzenden Betreuung grösstenteils den Familien zu überlassen und diese Familien dann zu bestrafen, wenn sie sich diese Betreuung nicht leisten können? Immerhin hat derselbe Kanton Thurgau jüngst den Steuerabzug für die Kosten der familienexternen Betreuung vervielfacht. Dasselbe ist für die Bundessteuer geplant, eben hat <a href="https://www.watson.ch/schweiz/wirtschaft/231555516-mehr-steuerabzuege-fuer-kinder-so-will-der-nationalrat-familien-entlasten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Nationalrat den Steuerabzug für die externe Kinderbetreuung auf 25&#8217;000 CHF erhöht</a>. Aber nicht ohne Getöse von links und rechts: Den einen stiess sauer auf, dass von diesem Abzug auch Gutverdienende profitieren. Na danke schön. Wie soll bei so einer Logik der Anteil der Frauen in Kaderpositionen steigen? Die anderen beklagten die finanzielle Benachteiligung der Frau, die zuhause ihre Kinder betreut. Schlicht falsch, die Rechnung. Aber viel absurder: Wenn es dann darum geht, geschiedene Mütter zu unterstützen, die sich wegen des langen Erwerbsunterbruchs nicht selber finanzieren können, pocht dieselbe Seite auf die Selbstverantwortung.</p>
<h4><span>Die Krux der Selbstverantwortung:</span></h4>
<p>Selbstverantwortung ist eine gute Sache. Mit ideologischen Argumenten die Selbstverantwortung zu verunmöglichen, weniger. Selbstverantwortung kann nämlich nur übernehmen, wer eine echte Wahl hat. Die haben wir aber nicht, solange wir den Löwenanteil der familienexternen Kinderbetreuung privat finanzieren müssen.</p>
<p>Ich bin jedenfalls gespannt. Wir haben eben die Klassenliste für unsere zwei Kids erhalten. Die Namen bilden möglicherweise den ganzen Globus ab, aber offen gestanden müsste ich die Namen googeln um genau zu wissen woher diese stammen. Meine Tochter hat meine sprachliche Intervention übrigens nicht gross beeindruckt: «Allora. Questa è una treppa.»</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/">Wenn die Krippe zu teuer ist um arbeiten zu gehen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch">Mama-Jobs.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>9</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
