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	Kommentare für Mama-Jobs.ch	</title>
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		<title>
		Kommentar zu Wenn die Krippe zu teuer ist um arbeiten zu gehen von Solomon		</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/#comment-75</link>

		<dc:creator><![CDATA[Solomon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Dec 2019 06:43:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zusammenleben Gesund leben - gesund bleiben Geld, Recht und Beruf Krankenversicherung Vaterseiten Links Je nach Agentur, welche die Nanny vermittelt, liegt der Stundenlohn zwischen 25 und 35 Franken. Die Hohe des Lohnes ist von der Vorbildung, der Berufserfahrung und der Anzahl zu betreuender Kinder abhangig. Je nach Wohnregion konnen die Stundenansatze etwas hoher oder etwas tiefer liegen. Lebt die Betreuerin bei der Familie, werden Kost und Logis vom Lohn abgezogen. Wenn Sie sich ohne Unterstutzung einer Agentur eine Nanny suchen, darf der Mindestlohn fur Hausangestellte nicht unterschritten werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zusammenleben Gesund leben &#8211; gesund bleiben Geld, Recht und Beruf Krankenversicherung Vaterseiten Links Je nach Agentur, welche die Nanny vermittelt, liegt der Stundenlohn zwischen 25 und 35 Franken. Die Hohe des Lohnes ist von der Vorbildung, der Berufserfahrung und der Anzahl zu betreuender Kinder abhangig. Je nach Wohnregion konnen die Stundenansatze etwas hoher oder etwas tiefer liegen. Lebt die Betreuerin bei der Familie, werden Kost und Logis vom Lohn abgezogen. Wenn Sie sich ohne Unterstutzung einer Agentur eine Nanny suchen, darf der Mindestlohn fur Hausangestellte nicht unterschritten werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Mütter von kranken Kindern und Schwangere passen nicht zur Schweizer Arbeitsroutine von Ana		</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/muetter-und-schwangere-passen-nicht-zur-arbeitsroutine/#comment-10</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ana]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2019 13:50:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://jobsfuermama.ch/?p=38298#comment-10</guid>

					<description><![CDATA[Oh ja. Und wenn der Arzt einen nicht krank schreibt? Ich arbeite in einer Kita und habe noch vier Wochen vor mir. Ich habe starke Rückenschmerzen und häufiger Schwindel und Vorwehen. Diagnose: Normale Schwangerschaft....
Wo bleibt da die Verantwortung den Kindern in der Kita gegenüber?
Kinder hinterherrennen geht schon lange nicht mehr....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh ja. Und wenn der Arzt einen nicht krank schreibt? Ich arbeite in einer Kita und habe noch vier Wochen vor mir. Ich habe starke Rückenschmerzen und häufiger Schwindel und Vorwehen. Diagnose: Normale Schwangerschaft&#8230;.<br />
Wo bleibt da die Verantwortung den Kindern in der Kita gegenüber?<br />
Kinder hinterherrennen geht schon lange nicht mehr&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Kinder per Kita App überwachen von Vera Beutler		</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/kinder-per-kita-app-ueberwachen/#comment-66</link>

		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2019 17:25:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://jobsfuermama.ch/?p=136238#comment-66</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://blog.mama-jobs.ch/kinder-per-kita-app-ueberwachen/#comment-65&quot;&gt;Raphaela Cusati (nubana AG)&lt;/a&gt;.

Hallo Raphaela

Ich kann die Idee hinter der App gut nachvollziehen und auch die Effizienz von Abläufen ist bei mir ganz oben auf der Prioritätenliste. 

Wie ich aber bereits in meiner Antwort auf einen älteren Kommentar oben dargelegt habe,  hat genau dieser Effizienzgedanke einen viel tieferen Stellenwert, wenn es um meine Familie geht. Weil der zwischenmenschliche Kontakt nichts mit Effizienz zu tun haben kann. Rein Administratives sollte natürlich auch da effizient sein, aber ob es alleine für Termine eine App braucht?

Ich gebe zu, seitdem meine Kinder im KiGa und in der Schule sind, habe ich angesichts der teilweise gewöhnungsbedürftigen Informationsweisen ein paar Mal an die App gedacht. Aber auch weitergedacht: Eine solche App wäre  für Schulkindeltern praktisch, würde dann aber den Kindern selbst die Verantwortung abnehmen. Und die Verantwortung, selber dafür sorgen zu müssen dass die Infos zu den Eltern kommen lieben sie und nehmen sie sehr ernst.

In diesem Sinne: Für mich ist die App auch beim nochmaligen Durchdenken  nichts, aber wenn sie für andere Eltern passt, ist das doch schön für Dich und Dein Start-Up. 

Herzlich,
Vera]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://blog.mama-jobs.ch/kinder-per-kita-app-ueberwachen/#comment-65">Raphaela Cusati (nubana AG)</a>.</p>
<p>Hallo Raphaela</p>
<p>Ich kann die Idee hinter der App gut nachvollziehen und auch die Effizienz von Abläufen ist bei mir ganz oben auf der Prioritätenliste. </p>
<p>Wie ich aber bereits in meiner Antwort auf einen älteren Kommentar oben dargelegt habe,  hat genau dieser Effizienzgedanke einen viel tieferen Stellenwert, wenn es um meine Familie geht. Weil der zwischenmenschliche Kontakt nichts mit Effizienz zu tun haben kann. Rein Administratives sollte natürlich auch da effizient sein, aber ob es alleine für Termine eine App braucht?</p>
<p>Ich gebe zu, seitdem meine Kinder im KiGa und in der Schule sind, habe ich angesichts der teilweise gewöhnungsbedürftigen Informationsweisen ein paar Mal an die App gedacht. Aber auch weitergedacht: Eine solche App wäre  für Schulkindeltern praktisch, würde dann aber den Kindern selbst die Verantwortung abnehmen. Und die Verantwortung, selber dafür sorgen zu müssen dass die Infos zu den Eltern kommen lieben sie und nehmen sie sehr ernst.</p>
<p>In diesem Sinne: Für mich ist die App auch beim nochmaligen Durchdenken  nichts, aber wenn sie für andere Eltern passt, ist das doch schön für Dich und Dein Start-Up. </p>
<p>Herzlich,<br />
Vera</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Kinder per Kita App überwachen von Raphaela Cusati (nubana AG)		</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/kinder-per-kita-app-ueberwachen/#comment-65</link>

		<dc:creator><![CDATA[Raphaela Cusati (nubana AG)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2019 08:34:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://jobsfuermama.ch/?p=136238#comment-65</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Vera
Als Gründerin von nubana danke ich dir für diesen Bericht. 
Bei nubana geht es vor allem darum: um mehr Effizienz im Kita-Alltag durch weniger analoge Prozesse und um einen zeitgemässen - sprich papierlosen und zentralen - Informationsaustausch mit den Eltern. Dank nubana können Kita und Eltern
★ Kita Neuigkeiten
★ Termine, Termineinladungen, Absenzen
★ Nachrichten
★ Kinderinformationen (z.B. medizinische Angaben)
★ Tagesrapporte
ganz effizient und digital miteinander austauschen. Dadurch sind alle Erziehungsberechtigte gleichermassen und besser informiert. Die Tagesrapporte sind nur eine von vielen Funktionen der App. In der Realität ändert sich nichts am Kita-Alltag bzw. der Art und Menge an dokumentierten Tagesinfos, nur die Art der Erfassung. Was früher auf Papier dokumentiert wurde, wird nun digital dokumentiert. Wie eine Kita die App und insbesondere die Tagesrapporte einsetzt, muss jede Kita in Abstimmung mit ihrem Kita-Konzept und den Bedürfnissen der Eltern selber definieren. 
Ich bin selbst Mutter einer Kita-Tochter und die App ist aus einem eigenen Bedürfnis entstanden. Mir liegt nichts ferner, als ständig alles über meine Tochter zu wissen. ABER: ich und mein Mann möchten unseren Familienalltag effizient und modern organisieren und dabei stören mich die vielfältigen Kommunikationskanäle (Zettel, Aushänge in der Kita, E-mails, mündliche Infos etc. etc.). Das war der Ursprung der App-Idee.

Liebe Grüsse, Raphaela (Gründerin und Geschäftsführerin von nubana).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Vera<br />
Als Gründerin von nubana danke ich dir für diesen Bericht.<br />
Bei nubana geht es vor allem darum: um mehr Effizienz im Kita-Alltag durch weniger analoge Prozesse und um einen zeitgemässen &#8211; sprich papierlosen und zentralen &#8211; Informationsaustausch mit den Eltern. Dank nubana können Kita und Eltern<br />
★ Kita Neuigkeiten<br />
★ Termine, Termineinladungen, Absenzen<br />
★ Nachrichten<br />
★ Kinderinformationen (z.B. medizinische Angaben)<br />
★ Tagesrapporte<br />
ganz effizient und digital miteinander austauschen. Dadurch sind alle Erziehungsberechtigte gleichermassen und besser informiert. Die Tagesrapporte sind nur eine von vielen Funktionen der App. In der Realität ändert sich nichts am Kita-Alltag bzw. der Art und Menge an dokumentierten Tagesinfos, nur die Art der Erfassung. Was früher auf Papier dokumentiert wurde, wird nun digital dokumentiert. Wie eine Kita die App und insbesondere die Tagesrapporte einsetzt, muss jede Kita in Abstimmung mit ihrem Kita-Konzept und den Bedürfnissen der Eltern selber definieren.<br />
Ich bin selbst Mutter einer Kita-Tochter und die App ist aus einem eigenen Bedürfnis entstanden. Mir liegt nichts ferner, als ständig alles über meine Tochter zu wissen. ABER: ich und mein Mann möchten unseren Familienalltag effizient und modern organisieren und dabei stören mich die vielfältigen Kommunikationskanäle (Zettel, Aushänge in der Kita, E-mails, mündliche Infos etc. etc.). Das war der Ursprung der App-Idee.</p>
<p>Liebe Grüsse, Raphaela (Gründerin und Geschäftsführerin von nubana).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Solidarität statt Stutenbissigkeit von alex boller		</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/solidaritaet-statt-stutenbissigkeit/#comment-21</link>

		<dc:creator><![CDATA[alex boller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Aug 2019 07:38:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://jobsfuermama.ch/?p=38308#comment-21</guid>

					<description><![CDATA[Solidarität statt Konkurrenzdenken
8. MÄRZ 2017
Nie hätte ich gedacht, wie wichtig Solidarität unter Berufskollegen ist: Meinen beruflichen Einstieg nach dem Studium absolvierte ich bei einer internationalen Anwaltskanzlei für Wirtschaftsrecht. Wir waren rund fünf angehende Anwältinnen und ebenso viele Anwälte. Dies entsprach der Geschlechterverteilung im Studium, in dem die Männer sogar etwas in der Überzahl waren. Erst nach der Anwaltsprüfung und meinem Wechsel in den Journalismus fiel mir auf, dass ich mich als Mann in der Berufswelt auf einmal in der Minderheit befand.
An der morgendlichen Redaktionssitzung war neben mir jeweils nur ein erfahrener Berufskollege (und ebenfalls Anwalt) sowie unser Produzent zugegen, der Rest waren Frauen. Auf der gesamten Redaktion arbeiteten eine Handvoll Männer unter dreissig. Die beste Erfahrung, die ich damals machen durfte, betraf den Umgang jener Kollegen untereinander: Sie behandelten sich gegenseitig extrem freundlich und unterstützend. Es gab eine ungeschriebene Regel, einander den Rücken zu stärken. Wir trafen uns regelmässig, verrieten uns gegenseitig unsere Saläre und an den Redaktionssitzungen ermunterten wir uns. Ich hatte diese Männersolidarität nicht erwartet, aber es freute – und prägte mich deshalb umso mehr.
In der Newsredaktion wurden in den folgenden Jahren viele neue, junge Männer eingestellt, das Verhältnis Frauen-Männer veränderte sich wenigstens im Newsroom zugunsten der Männer (selbst in der frauenlastigen Inlandredaktion, in der ich arbeitete, stieg der Anteil). Leider ging damit auch die einstige Solidarität irgendwie verloren. Plötzlich spürte ich mehr Rivalität untereinander – Mannsein allein war kein Grund mehr zusammenzuhalten.

Warum der Berufskollege wichtig ist
Das ist ein normales Phänomen: Sobald die Konkurrenz grösser wird, sinkt die Solidarität innerhalb einer Gruppe. Trotzdem halte ich es für äusserst wichtig, dass Männer einander unterstützen anstatt sich im Konkurrenzkampf zu zermürben: Zum einen ebnen erfolgreiche Berufsmänner nachkommenden Generationen den Weg. Vorbilder sind äusserst wichtig, damit ihnen nachgeeifert werden kann. Ist der Weg schon einmal vorgebahnt, lässt er sich leichter ein zweites Mal begehen, da Vorurteile bereits abgebaut worden sind.
Zum andern sitzen (gleichaltrige) Kollegen im selben Boot: Nicht selten wird Männer weniger zugetraut, ihnen werden weniger wichtige Aufgaben zugeteilt. Der Erfolg eines Berufskollegen kann auch bei den Kolleginnen Vertrauen schaffen. Spätestens wenn es um die Familiengründung geht, ist es besonders wichtig für die Kollegen die Stellung zu halten, wenn diese im Vaterschaftsurlaub sind. Auch nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz, wenn durch eine allfällige Teilzeitarbeit die Präsenz am Arbeitsplatz sinkt, die Kinder krank sind oder Mann statt zum Feierabendbier zur Krippe rast, hilft es, wenn andere im Team Verständnis haben, weil sie das Dilemma der Vereinbarkeit aus eigener Erfahrung kennen. Denn spätestens nach Geburt lösen sich die Illusionen auf, dass „alles geht“. Anderen Männer bewusst den Rücken zu stärken funktioniert beispielsweise auch, wenn man die Leistung eines anderen Mannes in der Sitzung lobt. Noch viel besser ist es natürlich, wenn dies gegenseitig geschieht.

Neue Aufgaben, gleiche Solidarität
Männer in Kaderpositionen stellen manchmal lieber Frauen ein, weil sie mit ihnen besser klarkommen und sie keine Konkurrenz darstellen. Künstlich in der Minderheit zu bleiben, sichert nämlich auch Privilegien. Hier sollte unbedingt ein Umdenken stattfinden.
Gedanken wie „der soll es nicht einfacher haben als ich“, finde ich ganz besonders schändlich. Männergenerationen vor uns mussten für Rechte kämpfen, die für uns heute selbstverständlich sind, beispielsweise studieren oder abstimmen zu dürfen. Jede Generation hatte ihre Aufgabe – unsere Väter kämpften unter anderem für gleichberechtigte Ausbildungsmöglichkeiten. Unsere Generation junger Väter ist nun daran, trotz Familie, diese Ausbildung im Berufsleben auch wirklich anwenden zu können. Damit das gelingt, sollten Männer – und besonders die Väter – zusammenhalten!
 









 #VORSICHTKLUG
Ein tolles Beispiel von männlicher Solidarität hat sich kürzlich auf Twitter abgespielt: Der Ökonom und Journalist Peter Grunder wurde auf dem aktuellen Cover des Magazins Tele abgebildet, darunter war der Titel zu lesen: „Vorsicht, kluger Mann! – sieht er dann auch noch so gut aus wie Peter Grunder («SRF Börse»), wird manches Weltbild erschüttert“.
Die Zeitschrift wollte damit eigentlich ein Kompliment machen – nur leider ging der Schuss nach hinten los. Grunder bedankte sich via Twitter zwar fürs Kompliment, fragte aber gleichzeitig, ob man bei einer Frau wohl auch so titeln würde. Würde man wohl nicht – das war die Antwort, welche postwendend auf zahlreichen Kanälen publiziert wurde. Spannend war die darauffolgende Aktion der Medienmänner.ch, die unter dem Hashtag #vorsichtklugMänner aus der Medienbranche aufforderten, ihre klugen Kollegen aufzuzählen. Innert kurzer Zeit kamen viele Namen auf Twitter und Facebook zusammen – und für einmal zeigte sich, dass die Männersolidarität in der Medienbranche doch viel besser ist, als ich annahm!
P.S. Wer übrigens diese klugen Männer aus der Medienbranche sucht, findet diese überwww.medienmänner.ch, eine Datenbank von über 100 Männern. Seit #vorsichtklug habe ich mich dort nun auch registriert, denn ein gutes Netzwerk ist das A und O als berufstätiger Vater. Doch dazu ein anderes Mal mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Solidarität statt Konkurrenzdenken<br />
8. MÄRZ 2017<br />
Nie hätte ich gedacht, wie wichtig Solidarität unter Berufskollegen ist: Meinen beruflichen Einstieg nach dem Studium absolvierte ich bei einer internationalen Anwaltskanzlei für Wirtschaftsrecht. Wir waren rund fünf angehende Anwältinnen und ebenso viele Anwälte. Dies entsprach der Geschlechterverteilung im Studium, in dem die Männer sogar etwas in der Überzahl waren. Erst nach der Anwaltsprüfung und meinem Wechsel in den Journalismus fiel mir auf, dass ich mich als Mann in der Berufswelt auf einmal in der Minderheit befand.<br />
An der morgendlichen Redaktionssitzung war neben mir jeweils nur ein erfahrener Berufskollege (und ebenfalls Anwalt) sowie unser Produzent zugegen, der Rest waren Frauen. Auf der gesamten Redaktion arbeiteten eine Handvoll Männer unter dreissig. Die beste Erfahrung, die ich damals machen durfte, betraf den Umgang jener Kollegen untereinander: Sie behandelten sich gegenseitig extrem freundlich und unterstützend. Es gab eine ungeschriebene Regel, einander den Rücken zu stärken. Wir trafen uns regelmässig, verrieten uns gegenseitig unsere Saläre und an den Redaktionssitzungen ermunterten wir uns. Ich hatte diese Männersolidarität nicht erwartet, aber es freute – und prägte mich deshalb umso mehr.<br />
In der Newsredaktion wurden in den folgenden Jahren viele neue, junge Männer eingestellt, das Verhältnis Frauen-Männer veränderte sich wenigstens im Newsroom zugunsten der Männer (selbst in der frauenlastigen Inlandredaktion, in der ich arbeitete, stieg der Anteil). Leider ging damit auch die einstige Solidarität irgendwie verloren. Plötzlich spürte ich mehr Rivalität untereinander – Mannsein allein war kein Grund mehr zusammenzuhalten.</p>
<p>Warum der Berufskollege wichtig ist<br />
Das ist ein normales Phänomen: Sobald die Konkurrenz grösser wird, sinkt die Solidarität innerhalb einer Gruppe. Trotzdem halte ich es für äusserst wichtig, dass Männer einander unterstützen anstatt sich im Konkurrenzkampf zu zermürben: Zum einen ebnen erfolgreiche Berufsmänner nachkommenden Generationen den Weg. Vorbilder sind äusserst wichtig, damit ihnen nachgeeifert werden kann. Ist der Weg schon einmal vorgebahnt, lässt er sich leichter ein zweites Mal begehen, da Vorurteile bereits abgebaut worden sind.<br />
Zum andern sitzen (gleichaltrige) Kollegen im selben Boot: Nicht selten wird Männer weniger zugetraut, ihnen werden weniger wichtige Aufgaben zugeteilt. Der Erfolg eines Berufskollegen kann auch bei den Kolleginnen Vertrauen schaffen. Spätestens wenn es um die Familiengründung geht, ist es besonders wichtig für die Kollegen die Stellung zu halten, wenn diese im Vaterschaftsurlaub sind. Auch nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz, wenn durch eine allfällige Teilzeitarbeit die Präsenz am Arbeitsplatz sinkt, die Kinder krank sind oder Mann statt zum Feierabendbier zur Krippe rast, hilft es, wenn andere im Team Verständnis haben, weil sie das Dilemma der Vereinbarkeit aus eigener Erfahrung kennen. Denn spätestens nach Geburt lösen sich die Illusionen auf, dass „alles geht“. Anderen Männer bewusst den Rücken zu stärken funktioniert beispielsweise auch, wenn man die Leistung eines anderen Mannes in der Sitzung lobt. Noch viel besser ist es natürlich, wenn dies gegenseitig geschieht.</p>
<p>Neue Aufgaben, gleiche Solidarität<br />
Männer in Kaderpositionen stellen manchmal lieber Frauen ein, weil sie mit ihnen besser klarkommen und sie keine Konkurrenz darstellen. Künstlich in der Minderheit zu bleiben, sichert nämlich auch Privilegien. Hier sollte unbedingt ein Umdenken stattfinden.<br />
Gedanken wie „der soll es nicht einfacher haben als ich“, finde ich ganz besonders schändlich. Männergenerationen vor uns mussten für Rechte kämpfen, die für uns heute selbstverständlich sind, beispielsweise studieren oder abstimmen zu dürfen. Jede Generation hatte ihre Aufgabe – unsere Väter kämpften unter anderem für gleichberechtigte Ausbildungsmöglichkeiten. Unsere Generation junger Väter ist nun daran, trotz Familie, diese Ausbildung im Berufsleben auch wirklich anwenden zu können. Damit das gelingt, sollten Männer – und besonders die Väter – zusammenhalten!</p>
<p> #VORSICHTKLUG<br />
Ein tolles Beispiel von männlicher Solidarität hat sich kürzlich auf Twitter abgespielt: Der Ökonom und Journalist Peter Grunder wurde auf dem aktuellen Cover des Magazins Tele abgebildet, darunter war der Titel zu lesen: „Vorsicht, kluger Mann! – sieht er dann auch noch so gut aus wie Peter Grunder («SRF Börse»), wird manches Weltbild erschüttert“.<br />
Die Zeitschrift wollte damit eigentlich ein Kompliment machen – nur leider ging der Schuss nach hinten los. Grunder bedankte sich via Twitter zwar fürs Kompliment, fragte aber gleichzeitig, ob man bei einer Frau wohl auch so titeln würde. Würde man wohl nicht – das war die Antwort, welche postwendend auf zahlreichen Kanälen publiziert wurde. Spannend war die darauffolgende Aktion der Medienmänner.ch, die unter dem Hashtag #vorsichtklugMänner aus der Medienbranche aufforderten, ihre klugen Kollegen aufzuzählen. Innert kurzer Zeit kamen viele Namen auf Twitter und Facebook zusammen – und für einmal zeigte sich, dass die Männersolidarität in der Medienbranche doch viel besser ist, als ich annahm!<br />
P.S. Wer übrigens diese klugen Männer aus der Medienbranche sucht, findet diese überwww.medienmänner.ch, eine Datenbank von über 100 Männern. Seit #vorsichtklug habe ich mich dort nun auch registriert, denn ein gutes Netzwerk ist das A und O als berufstätiger Vater. Doch dazu ein anderes Mal mehr.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wenn die Krippe zu teuer ist um arbeiten zu gehen von Vera		</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/#comment-74</link>

		<dc:creator><![CDATA[Vera]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 10:44:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://jobsfuermama.ch/?p=136621#comment-74</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/#comment-73&quot;&gt;Maria Rita&lt;/a&gt;.

Danke für Ihren Beitrag. Aufgrund Ihrer letzten Aussage gehe ich davon aus, dass wir beide den Müttern zugestehen, gute Mütter sein zu können unbeachtet dessen, ob sie Vollzeit oder Teilzeit zu ihren Kindern schauen. 

Wenn dies so ist, sollten Mütter wie Väter die Wahl haben, ob sie neben der Familienarbeit auch erwerbstätig sein möchten. Diese Wahl haben jedoch viele nicht.

Jede erwerbstätige Mutter und jeder erwerbstätige Vater erhöht das Steuersubstrat und vermindert so auch die Steuerbelastung der Nichterwerbstätigen. Das ist in Ordnung, ich will meine Steuergelder auch denen zukommen lassen, die zuhause bleiben und knüpfe das nicht daran, ob diese auch die gleichen Werte wie ich vertreten. 

Was volkswirtschaftlich nicht sinnvoll ist, ist jedoch, dass die Erwerbstätigkeit so unattraktiv ist, dass viele darauf verzichten (müssen). Warum, habe ich in meinem Blogpost dargelegt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/#comment-73">Maria Rita</a>.</p>
<p>Danke für Ihren Beitrag. Aufgrund Ihrer letzten Aussage gehe ich davon aus, dass wir beide den Müttern zugestehen, gute Mütter sein zu können unbeachtet dessen, ob sie Vollzeit oder Teilzeit zu ihren Kindern schauen. </p>
<p>Wenn dies so ist, sollten Mütter wie Väter die Wahl haben, ob sie neben der Familienarbeit auch erwerbstätig sein möchten. Diese Wahl haben jedoch viele nicht.</p>
<p>Jede erwerbstätige Mutter und jeder erwerbstätige Vater erhöht das Steuersubstrat und vermindert so auch die Steuerbelastung der Nichterwerbstätigen. Das ist in Ordnung, ich will meine Steuergelder auch denen zukommen lassen, die zuhause bleiben und knüpfe das nicht daran, ob diese auch die gleichen Werte wie ich vertreten. </p>
<p>Was volkswirtschaftlich nicht sinnvoll ist, ist jedoch, dass die Erwerbstätigkeit so unattraktiv ist, dass viele darauf verzichten (müssen). Warum, habe ich in meinem Blogpost dargelegt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wenn die Krippe zu teuer ist um arbeiten zu gehen von Maria Rita		</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/#comment-73</link>

		<dc:creator><![CDATA[Maria Rita]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 08:09:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://jobsfuermama.ch/?p=136621#comment-73</guid>

					<description><![CDATA[Eine Mutter bleibt bei ihren Kindern,  betreut sie selber und gibt nicht weg, weil sie Karriere machen will. 
Warum soll eine Karrierenfrau, die vielleicht mit einem Karrieren Mann zusammen ist, noch Geld für das Betreun ihrer Kinder erhalten, wenn eine Frau, die ihre Kinder selber grossziehen möchte,  nichts erhält, keine finantielle Hilfe von niemanden... obwohl sie Opfer trägt und auf vieles verzichtet (der Mann   verdient nicht immer für 2), 
 weil sie für ihre Kinder da sein will und sie in ihren Fortschritten begleiten will? Diese kostbare Zeit kommt nicht mehr zurück. Jeder soll entscheiden, was besser ist für sich, aber man darf nicht Mütter, die sich um ihre Kindern kümmern wollen, benachteiligen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Mutter bleibt bei ihren Kindern,  betreut sie selber und gibt nicht weg, weil sie Karriere machen will.<br />
Warum soll eine Karrierenfrau, die vielleicht mit einem Karrieren Mann zusammen ist, noch Geld für das Betreun ihrer Kinder erhalten, wenn eine Frau, die ihre Kinder selber grossziehen möchte,  nichts erhält, keine finantielle Hilfe von niemanden&#8230; obwohl sie Opfer trägt und auf vieles verzichtet (der Mann   verdient nicht immer für 2),<br />
 weil sie für ihre Kinder da sein will und sie in ihren Fortschritten begleiten will? Diese kostbare Zeit kommt nicht mehr zurück. Jeder soll entscheiden, was besser ist für sich, aber man darf nicht Mütter, die sich um ihre Kindern kümmern wollen, benachteiligen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wenn die Krippe zu teuer ist um arbeiten zu gehen von Vera		</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/#comment-72</link>

		<dc:creator><![CDATA[Vera]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 19:41:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://jobsfuermama.ch/?p=136621#comment-72</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/#comment-70&quot;&gt;Justi&lt;/a&gt;.

Danke für diesen Beitrag! Dass jemand eine Berufstätigkeit finanzieren muss sagt wohl schon alles ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/#comment-70">Justi</a>.</p>
<p>Danke für diesen Beitrag! Dass jemand eine Berufstätigkeit finanzieren muss sagt wohl schon alles &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wenn die Krippe zu teuer ist um arbeiten zu gehen von Vera		</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/#comment-71</link>

		<dc:creator><![CDATA[Vera]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 16:22:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://jobsfuermama.ch/?p=136621#comment-71</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/#comment-69&quot;&gt;Alexandra&lt;/a&gt;.

Hansina in allen Gassen ;-) Merci für die motivierende Rückmeldung - und: Wir sind viele, also können wir was ändern!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/#comment-69">Alexandra</a>.</p>
<p>Hansina in allen Gassen 😉 Merci für die motivierende Rückmeldung &#8211; und: Wir sind viele, also können wir was ändern!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wenn die Krippe zu teuer ist um arbeiten zu gehen von Justi		</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/#comment-70</link>

		<dc:creator><![CDATA[Justi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 15:57:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://jobsfuermama.ch/?p=136621#comment-70</guid>

					<description><![CDATA[Mein Mann hat meine Berufstätigkeit ein paar Jahre &quot;finanzieren müssen&quot;, als ich als junge Mutter (kurz nach dem Studium) nach den Geburten arbeiten ging.  Wir haben es als Investment in unsere Zukunft gesehen im Wissen, dass sich das ändern.

So kann man es natürlich wirklich machen, dass motivierte Frauen zu Hause bleiben, weil der Mann ja genug verdient. Ist ja wie im Mittelalter... Und für Expats oder ausländischen Fachkräfte absolut nicht attraktiv, so nebenbei erwähnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Mann hat meine Berufstätigkeit ein paar Jahre &#8222;finanzieren müssen&#8220;, als ich als junge Mutter (kurz nach dem Studium) nach den Geburten arbeiten ging.  Wir haben es als Investment in unsere Zukunft gesehen im Wissen, dass sich das ändern.</p>
<p>So kann man es natürlich wirklich machen, dass motivierte Frauen zu Hause bleiben, weil der Mann ja genug verdient. Ist ja wie im Mittelalter&#8230; Und für Expats oder ausländischen Fachkräfte absolut nicht attraktiv, so nebenbei erwähnt.</p>
]]></content:encoded>
		
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