<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gesetz Archive - Mama-Jobs.ch</title>
	<atom:link href="https://blog.mama-jobs.ch/category/gesetz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blog.mama-jobs.ch/category/gesetz/</link>
	<description>Blog</description>
	<lastBuildDate>Fri, 26 Mar 2021 14:35:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.2.2</generator>
	<item>
		<title>Das neue Unterhaltsrecht &#8211; Echt jetzt?</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/das-neue-unterhaltsrecht/</link>
					<comments>https://blog.mama-jobs.ch/das-neue-unterhaltsrecht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2021 14:35:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen und Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.mama-jobs.ch/?p=139686</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Heirat ist für eine Frau keine Absicherung mehr. Bis zur Pensionierung sind Unterhaltszahlungen bei einer Trennung oder Scheidung vorbei, das sagt das Bundesgericht. Was es jetzt braucht, ist endlich eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. «Mama, was schmierst Du Dir da eigentlich ins Gesicht?» «Antifaltencrème.» Kurz durchatmen, Nur<a class="moretag" href="https://blog.mama-jobs.ch/das-neue-unterhaltsrecht/"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch/das-neue-unterhaltsrecht/">Das neue Unterhaltsrecht &#8211; Echt jetzt?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch">Mama-Jobs.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p style="font-size:24px" class="has-text-color has-black-color"><strong>Die Heirat ist für eine Frau keine Absicherung mehr. Bis zur Pensionierung sind Unterhaltszahlungen bei einer Trennung oder Scheidung vorbei, das sagt das Bundesgericht. Was es jetzt braucht, ist endlich eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.</strong></p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">«Mama, was schmierst Du Dir da eigentlich ins Gesicht?» «Antifaltencrème.» Kurz durchatmen, Nur noch ¾ Stunden, dann machen sich die Kinder auf den Schulweg. Ich bleibe zuhause, allerdings im HomeOffice, in normalen Zeiten wäre auch ich auf dem Arbeitsweg.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Diesen habe ich jeweils schnell nach dem Ende meines Mutterschaftsurlaubes wieder unter die Füsse genommen. Unter anderem deswegen, weil mich ein Kind nur von ihm selbst, aber nicht von anderen abhängig macht. Seit Studienabschluss finanziere ich mein eigenes Leben, seit der Geburt meiner Kinder deren Leben zur Hälfte mit. Dass das Bundesgericht mit seinen neuesten Entscheiden Ehefrauen und Mütter in die finanzielle Pflicht nimmt, könnte mich als unverheiratete erwerbstätige Mutter also gleich doppelt kalt lassen.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Tut es aber nicht. Denn genauso, wie ich gegen das Burkaverbot war, bin ich dagegen, dass das Bundesgericht den Frauen vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen haben. Und genau das hat das höchste Gericht getan. Jeweils fünf Männer haben die von einem (männlichen) Gerichtsschreibe  vorbereiteten fünf Urteile zum Unterhaltsrecht gefällt. In vier von fünf Fällen haben sie den Unterhalt fordernden Frauen erklärt, sie könnten in der (Hilfs-)Pflege arbeiten. Eine Frau war tatsächlich FaGe, die anderen hatten mit der Pflege aber mutmasslich so viel am Hut wie die Herren Bundesrichter mit der Kinderbetreuung. Ich wäre gespannt auf die Reaktionen gewesen, wenn fünf Bundesrichterinnen einem Informatiker nach einem mehrjährigen, familienbedingten Erwerbsunterbruch erklärt hätten, er könne ja in die Hilfspflege einsteigen.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Trotz der irritierenden Urteilsbegründungen sehen ich und mein Portemonnaie es mit gemischten Gefühlen, wenn gut und teuer ausgebildete Frauen zuhause bleiben und den beruflichen Anschluss verpassen. Die Arbeitgeberin, bei der ich während der Familiengründung beschäftigt war, war stolz auf ihre Frauenförderung. In finanzieller Hinsicht jedenfalls solange, als dass diese Frauen nicht Mütter waren, denn der Arbeitgeberbeitrag an die Kita war mit der Lohnhöhe verknüpft. Für etwas besser verdienende Kaderfrauen fiel der Beitrag weg. Mit der simplen Konsequenz, dass, als sich nach der Geburt meines Sohnesdie Kitakosten verdoppelt haben, in unserer Familienkasse am Ende des Monats weniger war, als wenn ich beruflich brav an Ort und Stelle getreten wäre. Dafür stiegen die Steuern zuverlässig mit jedem Karriereschritt. Man kann es drehen und wenden wie man will, wir Doppelverdienerpaare bezahlen diese Erwerbsunterbrüche oder Erwerbsaufgaben mit. Familie ist aber etwas so Urpersönliches, dass ich dazu bereit bin, denn jede soll ihr Familienleben so gestalten können, wie es für sie und ihre Kinder stimmt.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Nicht bereit bin ich allerdings, dieses Modell nach dessen Scheitern weiter zu finanzieren. Nach einer Trennung soll sich auch derjenige Partner, der seine Erwerbstätigkeit zugunsten der Kinder und auch zugunsten der Karriere des anderen Partners aufgegeben hat, möglichst selbst finanzieren. Abgesehen davon, dass dies unfair ist, da dieser Partner den jahrelangen Unterbruch in aller Regel nicht aufholen kann um wieder dasselbe Einkommensniveau wie während der Beziehung zu erreichen, ist dies unrealistisch. Eine Informatikerin wird in der Hilfspflege nur ausnahmsweise bestehen, ebenso wird eine Wirtschaftswissenschafterin in der Gastronomie in der Regel nicht ihre Erfüllung finden. Bei beiden besteht das Risiko, dass sie deswegen krank werden und / oder Sozialhilfe beziehen müssen. Denn wie ihre berufstätigen Partner hatten sie ihr Leben ursprünglich anders geplant, anders als ihre Partner spüren sie jedoch die finanzielle Konsequenz in aller Härte und ohne realistische Perspektive, etwas ändern zu können.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Wenn sich ein Paar für das Einverdienermodell entscheidet, weil es für sie so stimmt, ist das ok. Aber dann sollen beide Partner die Konsequenzen tragen, wenn die Beziehung scheitert. Diese Konsequenz lässt sich nicht in theoretisch einwandfreien Zweistufenmodellen rechnerisch definieren, wie es das das Bundesgericht akribisch getan hat. Denn die Realität ist komplexer und vielfältiger. Aber um das zu erkennen, bräuchte es vielleicht auch im Bundesgericht durchmischtere Teams. In der uniformen Besetzung jedenfalls hat das Bundesgericht nur vereinzelte gönnerhafte Ausflüge in die Realität unternommen und beispielsweise einer Ehefrau, die auf eine Erwerbstätigkeit zugunsten ihres Sohnes und der Repräsentationsbedürfnisse ihres schwerreichen und massiv älteren Mannes verzichtet hatte, in einer einfachen Milchbüechlirechnung erklärt, wie und dass sie ihren Lebensunterhalt mit einer Tätigkeit in der Hilfspflege künftig alleine stemmen kann.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Aber vielleicht bin ich ja einfach nur neidisch, dass mir die Option der Repräsentativ-Frau gar nicht offen stand. Denn für eine Trophy-Wife fehlen mir die Eigenschaften, wie mir meine Tochter trocken erklärte: «Ich glaube, das steht nur auf der Packung so.»</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch/das-neue-unterhaltsrecht/">Das neue Unterhaltsrecht &#8211; Echt jetzt?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch">Mama-Jobs.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.mama-jobs.ch/das-neue-unterhaltsrecht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vaterschaftsurlaub nur für Weicheier?</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/vaterschaftsurlaub/</link>
					<comments>https://blog.mama-jobs.ch/vaterschaftsurlaub/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 21:58:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Referendum]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterschaftsurlaub Schweiz 2020]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jobsfuermama.ch/?p=139314</guid>

					<description><![CDATA[<p>«Einen Moment – ich muss nur noch kurz Papi schreiben, dass er die Wäsche in die Maschine tun soll.» Und dann wollte ich mein Handy auch wieder in die Tasche stecken und ganz bei den Kids sein. Mit Sicherheit hätte sich sonst im Park wieder jemand in all seinen bequemen<a class="moretag" href="https://blog.mama-jobs.ch/vaterschaftsurlaub/"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch/vaterschaftsurlaub/">Vaterschaftsurlaub nur für Weicheier?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch">Mama-Jobs.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="blog-text">
<p>«Einen Moment – ich muss nur noch kurz Papi schreiben, dass er die Wäsche in die Maschine tun soll.» Und dann wollte ich mein Handy auch wieder in die Tasche stecken und ganz bei den Kids sein. Mit Sicherheit hätte sich sonst im Park wieder jemand in all seinen bequemen Vorurteilen bestätigt gefühlt: Diese jungen (naja, seien wir mal grosszügig) Mütter heutzutage. Hängen den ganzen Tag nur am Handy und tun nix. Und jetzt wollen die doch tatsächlich in ihrem Nixtun noch Gesellschaft. Denn sie wünschen einen Vaterschaftsurlaub</p>
<p>Wo immer ich im Folgenden einen * voransetze, habe ich das «Argument» aus dem «Argumentarium» des Referendumskomitees oder von den ins Rampenlicht geschubsten Exponentinnen oder aus den parlamentarischen Beratungen. Hier spricht die Realsatire für sich, und ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken. Also, los geht’s:</p>
<h4><span>* Der Mutterschaftsurlaub dient ausschliesslich der körperlichen Erholung.</span></h4>
<p>Die Mutter soll sich gefälligst selbstverantwortlich erholen, denn: *Es ist bedenklich, dass die Eigenverantwortung der Familie minimiert wird. Schliesslich haben es die *Urgrossmutter, die Grossmutter, die Mutter und die Ex-Frau auch ohne Staat geschafft. Stimmt schon, bereits in der Steinzeit hat es eine so dermassen grosse Zahl Frauen ohne Staat geschafft, dass die Menschheit heute noch existiert. Die Forderungen nach einem Vaterschaftsurlaub sind also neumodischer Luxus.</p>
<h4><span>* Der Vaterschaftsurlaub ist staatlich verordnete Freizeit.</span></h4>
<p>Zuhause bei den Kindern zu sein ist *Papiplausch. Sobald frau sich von den Strapazen der Geburt erholt hat, kann sie also auch pläuscheln. Jede Stay-at-home-Mum leistet sich den Luxus jahrelanger Freizeit. Das hat unser Land noch nicht in den Kollaps getrieben. Aber zwei Wochen Vaterschaftsurlaub, finanziert mit 0.06 zusätzlichen Lohnprozenten, das wird unserer Wirtschaft das Genick brechen.</p>
<h4><span>* Der Vaterschaftsurlaub zerstört die Konkurrenzfähigkeit der KMU.</span></h4>
<p>Deswegen stehen ja alle skandinavischen Länder mit ihrer langen und etablierten Elternzeit am wirtschaftlichen Abgrund. Oder war das andersrum? Jedenfalls kostet beispielsweise ein Medizinstudium die Steuerzahlenden über den Daumen gepeilt eine halbe Million Franken. Viel Geld dafür, wenn die Ärztin nach der Geburt ihres Kindes so lange zuhause bleibt, bis sie den beruflichen Anschluss verpasst hat. Ich jedenfalls möchte mich nicht von einer Chirurgin operieren lassen, deren praktische Berufserfahrung sich in den vergangenen Jahren auf das Verarzten aufgeschürfter Knie beschränkt hat.</p>
<p>Nun eben, diese versandeten Millionen – wenn man alle unfreiwillig zuhause bleibenden gut ausgebildeten Mütter einrechnet, wohl eher Milliarden – sind für das Referendumskomitee kein Problem. Denn tatsächlich geht es gar nicht ums Geld, sondern schlicht darum, das eigene Weltbild durchzustieren. <a href="https://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/83660/von-wegen-weichei-papa/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Und in diesem Weltbild ist ein aktiver Vater ein schnullerlutschendes <span>Weichei</span></a><span></span><span></span><span></span><span></span>. Auch da geht nicht die Fantasie mit mir durch, das ist tatsächlich das Sujet der Kampagne. Das Argumentarium schliesslich zerstreut letzte Zweifel, ob ich das Sujet vielleicht doch falsch verstanden haben könnte:<span>&nbsp; </span></p>
<h4><span>* Der Vaterschaftsurlaub zwingt die Männer dazu, umsorgende Väter zu werden, die vermehrt Betreuungsaufgaben übernehmen. </span></h4>
<p>Ich kapiere im Moment nichts mehr, ist denn nun der Vaterschaftsurlaub Wellness auf Kosten der steuerzahlenden Bevölkerung oder muss der Vater im Urlaub anpacken? Die zuständige parlamentarische Kommission beruhigt jedenfalls: «Beim Vaterschaftsurlaub handelt es sich um ein Recht und keine Pflicht.» Also keine Angst, meine lieben Herren des Referendumskomitees: Sollten Sie (noch einmal) Vater werden, dürfen Sie während und nach der Geburt jederzeit wieder an Ihren Arbeitsplatz flüchten. Und meine lieben Damen des Referendumskomitees: Sollten Sie noch Kinder kriegen wollen, haben Sie nach wie vor das Recht, Ihr Kind selber zu stillen und den Vater Ihres Kindes auch vom Wochenbett aus zu betreuen.</p>
<p>Wir durften übrigens von – wenn auch im europäischen Vergleich mickrigen – einer beziehungsweise zwei Wochen Vaterschaftsurlaub profitieren. Und ich beziehungsweise Lilith kann bestätigen: Dieser Urlaub zerstört nicht jede Marotte eines Mannes. Lilith wies mich an, das Handy noch nicht einzupacken: «Mama, das reicht nicht. Du musst noch schreiben, dass er die Waschmaschine auch anstellen muss.»</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch/vaterschaftsurlaub/">Vaterschaftsurlaub nur für Weicheier?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch">Mama-Jobs.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.mama-jobs.ch/vaterschaftsurlaub/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Teilzeitjob nach Scheidung nur für Mama oder auch für Papa</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/teilzeitjob-nach-scheidung/</link>
					<comments>https://blog.mama-jobs.ch/teilzeitjob-nach-scheidung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2017 06:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jobsfuermama.ch/?p=41919</guid>

					<description><![CDATA[<p>In vielen Familien stemmen heute beide Elternteile möglichst gleichmässig sowohl die Betreuungs- als auch die Erwerbsarbeit. Warum beide Elternteile nach einer Scheidung Konsequenzen tragen und warum es neue Vorbilder braucht.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch/teilzeitjob-nach-scheidung/">Teilzeitjob nach Scheidung nur für Mama oder auch für Papa</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch">Mama-Jobs.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">„Aber Papi hat gesagt, ich darf das!“ Lilith schaut zufrieden auf ihr Werk: Ihren patschnassen Bruder Fjonn, der in voller Kleidung in der Dusche steht. Schnappatmend brülle ich nach dem Papi – der auftaucht, die Augen verdreht und den Kopf schüttelt. Zugetraut hätte ich es ihm im ersten Moment. Viele Frauen und Männer leben noch immer in verschiedenen Welten. Als sich der Vater meiner Kinder vor langer Zeit für einen halbjährigen Auslandeinsatz verabschiedet hat, erklärte am dazugehörenden Infoanlass irgendein Mensch auf der Bühne, dass es am Einsatzort einen Wäscheservice gebe: Man könne die dreckige Wäsche gratis heimfliegen lassen, auf dass sie zuhause von der Frau/Mama/Freundin gewaschen würde. Ich hielt das für einen Witz. Bis ich merkte, dass ich die einzige war, die lachte. Ich kuckte meinen Partner kurz an. Jegliche Diskussion darüber, ob er diesen Service in Anspruch nehmen sollte, hatte sich damit erübrigt.</span><span id="more-41919"></span></p>
<h4><big>Warum es nicht immer einfach ist Betreuungs-und Erwerbsarbeit gleichzeitig auf Vater und Mutter zu verteilen</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Heute mache ich allerdings tatsächlich meist die Wäsche für die ganze Familie. Die statistischen 71 Arbeitsstunden pro Woche – Familie, Job, Haushalt – dürften hinkommen. <a style="color: #3679ba;" href="http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/73049/rentenalter-57-aber-nur-fuer-frauen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wer darüber schreibt und die Frage stellt, ob das stemmbar ist, sollte in Deckung gehen: Eine Jammerei sei das, so die Kommentatoren zum jüngsten Artikel zum Thema.</a> Selber Schuld seien die Frauen, wenn sie unbedingt alles haben wollten. Sowieso seien heutzutage die Männer die armen Schweine. Diese sollen engagierte Väter und aktive Hausmänner sein, aber gleichzeitig wie seit jeher Frau und Kinder finanzieren. Wasser auf die Mühlen dieser ihrerseits jammernden Menschen ist ein neueres Bundesgerichtsurteil. <a style="color: #3679ba;" href="http://blog.tagesanzeiger.ch/politblog/index.php/67677/die-mutter-das-schutzbeduerftige-wesen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unerbittlich verdonnerte das höchste Gericht einen Mann, der seinen gut bezahlten Job aufgegeben hat, zu den ursprünglichen Unterhaltszahlungen.</a> Der Vater hat die Mutter seiner Kinder mehrfach vergewaltigt und offen zugegeben, dass er den Job nur geschmissen hat, um seiner Ex-Frau zu schaden. Und gleichwohl wird das Urteil kritisiert und gefordert, dass die Gerichte die Pflicht zur Betreuungs- und Erwerbsarbeit gleichmässig auf Vater und Mutter zu verteilen haben. Das ist, mit Verlaub, Quatsch. Ob sich eine Familie für das Ein- oder Doppelverdienermodell entscheidet, ist deren Sache. Die Familie trägt dann aber auch die Verantwortung und die Konsequenzen. Man kann nicht exklusiv getrennte und geschiedene Elternpaare zum Doppelverdienermodell zwingen. Und wenn doch, bitte gleichzeitig sicherstellen, dass genügend Kita- und Tagesschulplätze vorhanden sind, Eltern auf dem Arbeitsmarkt nicht diskriminiert werden und dann noch kurz das einfache Problem lösen, wie ein lange Zeit nicht erwerbstätiger Elternteil innert Kürze wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden kann.</span></p>
<h4><big>Warum beide Elternteile nach einer Scheidung Konsequenzen tragen</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Klar ist es nicht einfach für die heutigen Väter. Gerade nach einem Beziehungsende, egal ob bei Konkubinat oder Ehe: Wer sich als Einverdiener trennt oder sich scheiden lässt, zahlt eben Betreuungsunterhalt. Das ist regelmässig frustrierend – der Einverdiener sieht, wie viele Mütter arbeiten, muss es aber seiner Ex-Partnerin ermöglichen, zuhause bei den Kindern zu bleiben. Allerdings sind heute rund vier Fünftel der Mütter erwerbstätig. Bei diesen Familien stemmen beide Elternteile im Idealfall möglichst gleichmässig sowohl die Betreuungs- als auch die Erwerbsarbeit. Und dann ist es auch folgerichtig, dass beide Elternteile nach einer Trennung mehr leisten als vorher – beide sind nun dafür verantwortlich, dass zwei Familienhaushalte betreut, finanziert und organisiert werden müssen.</span></p>
<h4><big>Warum Väter nicht den Schritt zum Teilzeitjob wagen</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Und damit sind wir zurück bei Doppelverdienerfamilien, wie wir es eine sind. Wir sind beide regelmässig, abwechslungsweise und gleichberechtigt am Rand des erschöpften Wahnsinns. Aber doch scheint mir, dass ich mich darin besser zurechtfinde. Während ich mich nämlich schon lange mit den möglichen Herausforderungen von Beruf und Familie auseinandergesetzt – die weiblichen Familienmitglieder der vorherigen Generation konnten sich ihre Lehr- und Uniabschlüsse irgendwann als Erinnerung ins Fotoalbum kleben – und mich mit den Konsequenzen soweit arrangiert habe, werden die Väter ins kalte Wasser der neuen Realität geschmissen. Sie haben als Rollenvorbild ihre Väter, welche schon immer Vollzeit gearbeitet haben. Als einmal ein Vater eines Schulkollegen arbeitslos wurde, hatte der seine Geburtstagsfeier abgesagt. Ein Vater ohne Job ist der an sich unvorstellbare Super-GAU, der die Existenz der Familie gefährdet. Und diese Mentalität scheinen die heutigen Väter nicht abstreifen zu können. Sie wollen alles vermeiden, was ihre Ernährerrolle gefährdet. <a style="color: #3679ba;" href="https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/familien/erwerbs-haus-familienarbeit.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nahezu 90 Prozent arbeiten Vollzeit.</a> Zum Vergleich: Unter den Nichtvätern sind es 80 Prozent. Die Väter wollen zwar mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen, arbeiten aber lieber nachts und am Wochenende ihre Mails ab, um ihre Kinder mindestens am Abend kurz zu sehen – anstatt den Schritt in die Teilzeit zu wagen. Sie befürchten, teilweise zu Recht, karrieretechnisch abgeschossen zu sein, wenn sie darum bitten. Und da sie sich nach wie vor als der Ernährer fühlen, wollen oder können sie dieses Risiko nicht eingehen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://jobsfuermama.ch" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-41356 size-large" src="https://jobsfuermama.ch/wp-content/uploads/2017/05/Call-of-Action_jobsfuermama-1024x360.png" alt="call of action Blog jobsfuermama" width="676" height="238"></a></p>
<h4><big>Warum es neue Vorbilder braucht</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Damit sich das ändert, braucht es wohl einfach noch eine Generation: Genauso wie meine Tochter weiss, dass auch ich Geld nachhause bringe, sieht mein Sohn seinen Vater oft in der Küche (ok, das hat eher mit meinen bescheidenen Kochkünsten zu tun), als Kitachauffeur und aktuell im Urlaub am Kämpfen mit der Waschmaschine. Meine Kinder tun sich also bereits leichter mit der Idee, dass beide Elternteile erwerbstätig sein und Wäsche waschen können. Unsere Welten nähern sich an.</span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Bis dahin nutzt Lilith aber mit Wonne den nach wie vor offensichtlichen Kulturkampf zu ihrem Vorteil. Ich kucke meine Tochter entnervt an: „Du Lilith, Papi weiss aber nichts davon, dass er dir das erlaubt hat?!“ Lilith ohne mit den Wimpern zu zucken: „Weisst du, er hat es so leise gesagt, dass er es nicht gehört hat.“</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch/teilzeitjob-nach-scheidung/">Teilzeitjob nach Scheidung nur für Mama oder auch für Papa</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch">Mama-Jobs.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.mama-jobs.ch/teilzeitjob-nach-scheidung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mütter von kranken Kindern und Schwangere passen nicht zur Schweizer Arbeitsroutine</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/muetter-und-schwangere-passen-nicht-zur-arbeitsroutine/</link>
					<comments>https://blog.mama-jobs.ch/muetter-und-schwangere-passen-nicht-zur-arbeitsroutine/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 19:14:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jobsfuermama.ch/?p=38298</guid>

					<description><![CDATA[<p>Weshalb berufstätige Mütter von kranken Kindern und schwangere Frauen die Schweizer Arbeitsroutine ganz besonders stören.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch/muetter-und-schwangere-passen-nicht-zur-arbeitsroutine/">Mütter von kranken Kindern und Schwangere passen nicht zur Schweizer Arbeitsroutine</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch">Mama-Jobs.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">«Pst, sei etwas leise, Lilith, Papi ist krank!». Es gibt diese Dinge, vor denen werdende Eltern niemand warnt. Kranksein ist so etwas. Nicht mehr erlaubt für Eltern. <span id="more-38298"></span>Oder jedenfalls nicht mehr so, wie wir es uns vorher gewohnt waren: Schlafen, klagen, schlafen, sich pflegen lassen, schlafen, fernsehen, schlafen. Das sind viele kleine, nicht sehr witzige Scherze in den Ohren vergrippter Eltern. Als solche dürfen wir uns a.) um die ebenso kranken Kinder kümmern, oder b.) die nicht kranken Kinder bespassen. Schlafen ist mindestens im Fall a.) komplette Fehlanzeige. Bei Magendarmgrippe dürfen wir die Waschmaschine auch in der Nacht füttern. Bei Erkältungen läuft ein nächtlicher Wettkampf: Gewonnen hat, wer es schafft, die ganze Familie mit seinem Hustenanfall zu wecken. Wer immer sich wundert, dass kranke Mütter und Väter ins Büro kommen: Nein, wir fühlen uns nicht so wichtig, dass wir denken unsere Abwesenheit würde eine Weltwirtschaftskrise auslösen. Wir wollen uns nur ein paar Stunden erholen.</span></p>
<h4><big>Mutterschaftsschutz im europäischen Vergleich</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Aber auf die körperlichen Grenzerfahrungen konnten mindestens wir Mütter in der Schweiz uns schon während der Schwangerschaft vorbereiten. Unser Herz pumpt&nbsp;40 Prozent mehr als im Normalzustand. Ebenso steigt die Menge eingeatmeter Luft um 40 Prozent. Und doch arbeiten wir je nach Job bis zur Geburt unseres Kindes. Wären wir Tiere, es gäbe Proteste von Tierschützern. Irgendwie scheinen wir Schweizer Mütter robuster zu sein als unsere europäischen Nachbarinnen. In Österreich droht Arbeitgebern eine Geldstrafe in vierstelliger Höhe, wenn sie Mütter in den letzten acht Wochen vor der geplanten Geburt beschäftigen. Arbeiten unter Zeit- und Leistungsdruck sind ab der 21. Schwangerschaftswoche verboten. In Italien darf die werdende Mutter zwei Monate vor der geplanten Geburt zuhause bleiben, einen Monat vor der geplanten Geburt muss sie. <a style="color: #3679ba;" href="http://www.eltern.de/beruf-und-geld/job/mutterschutz-europa.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Und so weiter und so fort.</a></span></p>
<h4><big>Die gesetzlichen Grundlagen in der Schweiz</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Aber ich will dem Gesetzgeber nicht Unrecht tun. Ein paar Goodies gibt es. Ganze zwei Wochen unbezahlten Urlaub darf eine werdende Mutter nehmen (verliert aber dann den Anspruch auf diese zwei Wochen nach der Geburt). Im Übrigen dürfen Schwangere <a style="color: #3679ba;" href="https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19640049/index.html#a35a" target="_blank" rel="noopener noreferrer">«auf blosse Anzeige hin»</a> von der Arbeit fernbleiben, so das Arbeitsgesetz. Macht sich gut, wenn frau mal am Arbeitsplatz erscheint, mal nicht. Bleibt die übliche Lösung, nicht bis zu den Wehen arbeiten zu müssen: Frau lässt sich krankschreiben. Wer das nicht will, wird bisweilen auch zu dieser Lösung ermuntert. Beipielsweise dann, wenn die bereits sehr laschen Schutznormen für Schwangere auch noch ignoriert werden: Als vor ein paar Jahren eine befreundete Assistenzärztin schwanger war, hat diese regelmässig in die Nacht hinein, stehend und weit mehr als die grundsätzlich erlaubten neun Stunden täglich gearbeitet. Was nicht in die Arbeitsroutine passt, muss passend gemacht werden. Eine nicht 120 Prozent leistungsfähige Person passt am einfachsten in die Schublade «Unfall/Krankheit».&nbsp;Die Freundin hat dann doch noch aufgegeben und sich krankschreiben lassen. Erst spät und mit schlechtem Gewissen.</span></p>
<h3><a href="https://jobsfuermama.ch/search/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-41355 size-full" src="https://jobsfuermama.ch/wp-content/uploads/2017/05/CTA_1.jpg" alt="Jobangebote" width="600" height="240"></a></h3>
<h4>&nbsp;</h4>
<h4><big>Konsequenzen für Arbeitsroutine und Planungssicherheit</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Das irritiert: Warum muss in der Schweiz ein schlechtes Gewissen haben, wer sich nach schlaflosen Nächten nicht mehr zur Arbeit rollen mag? Warum ist arbeiten wichtiger, als dem Bauchbewohner einen stressfreien Start in das Leben zu ermöglichen? Warum darf eine Hochschwangere sich nicht voraussetzungslos in Ruhe auf die Geburt vorbereiten? Rätselhaft ist mir auch, warum die Arbeitgeber hier nicht auf mehr Planungssicherheit pochen: Mit einem fixen Schwangerschaftsurlaub könnten diese mit einiger Zuverlässigkeit voraussagen, wann sie sich umorganisieren müssen. Darum, wie viele Wochen der dauern soll, mag ich hier nicht feilschen. Aber mit der geltenden helvetischen Lösung sitzen Chefs und Chefinnen regelmässig auf Nadeln, weil sie nicht wissen, ob sie plötzlich ohne Mitarbeiterin dastehen.</span></p>
<h4><big>Folgen durch gesellschaftliche Verhaltensmuster</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Das erstaunt umso mehr, als sonst im Arbeitsleben Planung über alles geht. <a style="color: #3679ba;" href="http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Eltern-kranker-Kinder-sollen-zur-Arbeit-gehen-29247388" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seit neuestem wissen wir, dass auch die Krankheit der eigenen Kinder in den Familienplaner eingetragen und rechtzeitig kommuniziert werden soll</a>. Zwar sieht das Gesetz vor, dass Eltern sich grundsätzlich drei Tage um ihre kranken Kinder kümmern dürfen. Das passt aber wieder nicht in die Arbeitsroutine. Weswegen faktisch erwartet wird, dass Eltern sich organisieren und den Arbeitgeber nicht mit ihrem kranken Kind belästigen. Oder besser gesagt: Es wird von den Müttern erwartet. Wenn es denn sein muss, kann sie zuhause bleiben, aber nur um ihre Eltern zu mobilisieren oder eine Kinderfrau zu organisieren, welche sie aus der Portokasse bezahlt. Oh – da war doch noch eine andere Option? Ja richtig, meist gibt es doch zu einem Kind auch ein Vater. Der ist grundsätzlich auch fähig, sich um seinen rotzenden Nachwuchs zu kümmern. Findet ein befreundeter junger Vater auch. Leider ist dessen Chef anderer Meinung. Der junge Vater darf nicht zum kranken Kind nachhause – wen kümmert denn das Gesetz, schliesslich geht es um die Arbeit – die Mutter muss drei Tage frei nehmen. Sofern sie es nicht schafft, sich anders zu organisieren. So ist alles in schöner, alter Ordnung: Nur die Arbeitsroutine der Mutter ist gestört, der Vater funktioniert einwandfrei.</span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Lilith dachte übrigens nicht daran, leise zu sein und hatte eine Alternativlösung parat: «Dann müssen wir halt einen neuen Papi kaufen».</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch/muetter-und-schwangere-passen-nicht-zur-arbeitsroutine/">Mütter von kranken Kindern und Schwangere passen nicht zur Schweizer Arbeitsroutine</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch">Mama-Jobs.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.mama-jobs.ch/muetter-und-schwangere-passen-nicht-zur-arbeitsroutine/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>9</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
