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	<title>Wissen und Politik Archive - Mama-Jobs.ch</title>
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		<title>Das neue Unterhaltsrecht &#8211; Echt jetzt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2021 14:35:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Heirat ist für eine Frau keine Absicherung mehr. Bis zur Pensionierung sind Unterhaltszahlungen bei einer Trennung oder Scheidung vorbei, das sagt das Bundesgericht. Was es jetzt braucht, ist endlich eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. «Mama, was schmierst Du Dir da eigentlich ins Gesicht?» «Antifaltencrème.» Kurz durchatmen, Nur<a class="moretag" href="https://blog.mama-jobs.ch/das-neue-unterhaltsrecht/"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p style="font-size:24px" class="has-text-color has-black-color"><strong>Die Heirat ist für eine Frau keine Absicherung mehr. Bis zur Pensionierung sind Unterhaltszahlungen bei einer Trennung oder Scheidung vorbei, das sagt das Bundesgericht. Was es jetzt braucht, ist endlich eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.</strong></p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">«Mama, was schmierst Du Dir da eigentlich ins Gesicht?» «Antifaltencrème.» Kurz durchatmen, Nur noch ¾ Stunden, dann machen sich die Kinder auf den Schulweg. Ich bleibe zuhause, allerdings im HomeOffice, in normalen Zeiten wäre auch ich auf dem Arbeitsweg.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Diesen habe ich jeweils schnell nach dem Ende meines Mutterschaftsurlaubes wieder unter die Füsse genommen. Unter anderem deswegen, weil mich ein Kind nur von ihm selbst, aber nicht von anderen abhängig macht. Seit Studienabschluss finanziere ich mein eigenes Leben, seit der Geburt meiner Kinder deren Leben zur Hälfte mit. Dass das Bundesgericht mit seinen neuesten Entscheiden Ehefrauen und Mütter in die finanzielle Pflicht nimmt, könnte mich als unverheiratete erwerbstätige Mutter also gleich doppelt kalt lassen.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Tut es aber nicht. Denn genauso, wie ich gegen das Burkaverbot war, bin ich dagegen, dass das Bundesgericht den Frauen vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen haben. Und genau das hat das höchste Gericht getan. Jeweils fünf Männer haben die von einem (männlichen) Gerichtsschreibe  vorbereiteten fünf Urteile zum Unterhaltsrecht gefällt. In vier von fünf Fällen haben sie den Unterhalt fordernden Frauen erklärt, sie könnten in der (Hilfs-)Pflege arbeiten. Eine Frau war tatsächlich FaGe, die anderen hatten mit der Pflege aber mutmasslich so viel am Hut wie die Herren Bundesrichter mit der Kinderbetreuung. Ich wäre gespannt auf die Reaktionen gewesen, wenn fünf Bundesrichterinnen einem Informatiker nach einem mehrjährigen, familienbedingten Erwerbsunterbruch erklärt hätten, er könne ja in die Hilfspflege einsteigen.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Trotz der irritierenden Urteilsbegründungen sehen ich und mein Portemonnaie es mit gemischten Gefühlen, wenn gut und teuer ausgebildete Frauen zuhause bleiben und den beruflichen Anschluss verpassen. Die Arbeitgeberin, bei der ich während der Familiengründung beschäftigt war, war stolz auf ihre Frauenförderung. In finanzieller Hinsicht jedenfalls solange, als dass diese Frauen nicht Mütter waren, denn der Arbeitgeberbeitrag an die Kita war mit der Lohnhöhe verknüpft. Für etwas besser verdienende Kaderfrauen fiel der Beitrag weg. Mit der simplen Konsequenz, dass, als sich nach der Geburt meines Sohnesdie Kitakosten verdoppelt haben, in unserer Familienkasse am Ende des Monats weniger war, als wenn ich beruflich brav an Ort und Stelle getreten wäre. Dafür stiegen die Steuern zuverlässig mit jedem Karriereschritt. Man kann es drehen und wenden wie man will, wir Doppelverdienerpaare bezahlen diese Erwerbsunterbrüche oder Erwerbsaufgaben mit. Familie ist aber etwas so Urpersönliches, dass ich dazu bereit bin, denn jede soll ihr Familienleben so gestalten können, wie es für sie und ihre Kinder stimmt.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Nicht bereit bin ich allerdings, dieses Modell nach dessen Scheitern weiter zu finanzieren. Nach einer Trennung soll sich auch derjenige Partner, der seine Erwerbstätigkeit zugunsten der Kinder und auch zugunsten der Karriere des anderen Partners aufgegeben hat, möglichst selbst finanzieren. Abgesehen davon, dass dies unfair ist, da dieser Partner den jahrelangen Unterbruch in aller Regel nicht aufholen kann um wieder dasselbe Einkommensniveau wie während der Beziehung zu erreichen, ist dies unrealistisch. Eine Informatikerin wird in der Hilfspflege nur ausnahmsweise bestehen, ebenso wird eine Wirtschaftswissenschafterin in der Gastronomie in der Regel nicht ihre Erfüllung finden. Bei beiden besteht das Risiko, dass sie deswegen krank werden und / oder Sozialhilfe beziehen müssen. Denn wie ihre berufstätigen Partner hatten sie ihr Leben ursprünglich anders geplant, anders als ihre Partner spüren sie jedoch die finanzielle Konsequenz in aller Härte und ohne realistische Perspektive, etwas ändern zu können.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Wenn sich ein Paar für das Einverdienermodell entscheidet, weil es für sie so stimmt, ist das ok. Aber dann sollen beide Partner die Konsequenzen tragen, wenn die Beziehung scheitert. Diese Konsequenz lässt sich nicht in theoretisch einwandfreien Zweistufenmodellen rechnerisch definieren, wie es das das Bundesgericht akribisch getan hat. Denn die Realität ist komplexer und vielfältiger. Aber um das zu erkennen, bräuchte es vielleicht auch im Bundesgericht durchmischtere Teams. In der uniformen Besetzung jedenfalls hat das Bundesgericht nur vereinzelte gönnerhafte Ausflüge in die Realität unternommen und beispielsweise einer Ehefrau, die auf eine Erwerbstätigkeit zugunsten ihres Sohnes und der Repräsentationsbedürfnisse ihres schwerreichen und massiv älteren Mannes verzichtet hatte, in einer einfachen Milchbüechlirechnung erklärt, wie und dass sie ihren Lebensunterhalt mit einer Tätigkeit in der Hilfspflege künftig alleine stemmen kann.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Aber vielleicht bin ich ja einfach nur neidisch, dass mir die Option der Repräsentativ-Frau gar nicht offen stand. Denn für eine Trophy-Wife fehlen mir die Eigenschaften, wie mir meine Tochter trocken erklärte: «Ich glaube, das steht nur auf der Packung so.»</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Mental Load: Warum Mütter immer an alles denken müssen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra Schulthess]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2020 07:49:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Jobsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissen und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Mental Load]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist «Mental Load»? Vor drei Jahren wurde ich Mama. Aus heutiger Sicht gab es ein Leben davor und eines danach, oder wie ich jeweils sage; vor Christus und nach Christus. Denn etwa so ähnlich fühlt sich die Relevanz dieses Übergangs in meinem kleinen Menschenleben an. Eine der vielfältigen Veränderungen,<a class="moretag" href="https://blog.mama-jobs.ch/mental-load/"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist «Mental Load»?</strong></h2>



<p>Vor drei Jahren wurde ich Mama. Aus heutiger Sicht gab es ein Leben davor und eines danach, oder wie ich jeweils sage; vor Christus und nach Christus. Denn etwa so ähnlich fühlt sich die Relevanz dieses Übergangs in meinem kleinen Menschenleben an. Eine der vielfältigen Veränderungen, die ich insbesondere in Zusammenhang mit Muttersein und Berufsleben festgestellt habe, ist der sogenannte «Mental Load», oder auf deutsch «mentale Last». Ein Begriff, den ich übrigens erst seit diesem Zeitpunkt kenne. Der Begriff wurde vermutlich aus der «Cognitive Load Theory» abgeleitet, die davon ausgeht, dass die Kapazität des Arbeitsgedächtnis begrenzt ist und effektives Lernen nur möglich ist, wenn das Gehirn nicht mit Informationen überladen wird. Mental Load meint eine ermüdende, nie endende Denkarbeit, bei der es vor allem um die Alltagsorganisation mit Kindern geht. Es sind die Dinge, an die gedacht werden müssen, um die sich jemand kümmern muss. Es beginnt schon in der Schwangerschaft: Kinderwagen und Wickelkommode aussuchen, Geburtssaal besichtigen, Hebamme organisieren, Wiedereinstieg mit dem Arbeitgeber koordinieren, Krankenkasse wählen. Eine nicht enden wollende Liste an to do’s, an die gedacht werden müssen, von der Umsetzung ist noch gar nicht die Rede. Nach der Geburt geht es weiter mit der Recherche rund um Maxicosy und Baby-Verdauungsschmerzen sowie Kita-Papierkram. Die gesamte Organisation erscheint einem bisher kinderlosen Menschen unglaublich, ich wollte doch «nur» ein Kind! </p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" width="908" height="508" src="https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Mama-Jobs_Blog_MentalLoad_Bild1.png" alt="" data-id="139663" data-full-url="https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Mama-Jobs_Blog_MentalLoad_Bild1.png" data-link="https://blog.mama-jobs.ch/?attachment_id=139663" class="wp-image-139663" srcset="https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Mama-Jobs_Blog_MentalLoad_Bild1.png 908w, https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Mama-Jobs_Blog_MentalLoad_Bild1-300x168.png 300w, https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Mama-Jobs_Blog_MentalLoad_Bild1-768x430.png 768w" sizes="(max-width: 908px) 100vw, 908px" /></figure></li></ul></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gründe: Alte Rollenbilder und Mutterschaftsurlaub statt Elternzeit</strong></h2>



<p>Nun befinden wir uns nicht mehr in den 50-er Jahren und die Zeiten der vorgeschriebenen Rollenverteilungen sind vorbei. Abgesehen vom Stillen können Väter dieselben Aufgaben rund um die Kinderbetreuung übernehmen. Wie lässt sich also vor diesem Hintergrund erklären, dass vor allem Frauen unter dem Mental (Over) Load leiden? Dir Gründe sind vielschichtig und liegen in fehlenden Rahmenbedingungen, aber auch in verinnerlichten Rollenbildern. Ein Beispiel für eine solche Rahmenbedingung ist die fehlende «Elternzeit». Zwar wurden nun endlich zwei Wochen Vaterschaftsurlaub eingeführt, dies ist jedoch nur einen Tropfen auf den heissen Stein. Längst fällig wäre eine Elternzeit von mindestens 40 Wochen, wie sie in den meisten europäischen Ländern bereits besteht. Die Tatsache, dass die Mutter 14 Wochen Mutterschaftsurlaub beziehen kann und der Vater neuerdings zwei Wochen, impliziert, dass Kinderbetreuung insbesondere die Frau etwas angeht und verstärkt von Beginn weg ein altes Rollenverständnis. Neben äusseren Rahmenbedingungen, ist aber auch unsere Sozialisierung mit ihren immer noch verankerten Rollenbildern in unseren Köpfen für die Ungleichheit zuständig. Es ist noch keine Generation her, wo die gesamte Betreuungsarbeit in alleiniger Frauenhand war. Nun führen wir heute ein scheinbar gleichberechtigtes Leben und kaum sind Kinder da, verfallen wir in alte Rollenmuster. Paare, welche eine traditionelle Rollenverteilung wählen &#8211; er arbeitet voll, sie kümmert sich um die Kinder und den Haushalt &#8211; haben dieses Problem weniger, weil die Verantwortlichkeiten klar sind. Die Problematik besteht dort, wo beide höherprozentig arbeiten und sich Arbeit und Kinderbetreuung aufteilen. Der Mann ist zwar häufig bemüht, zu «helfen», steigt jedoch nicht wirklich auf den «driver seat», sondern sieht sich mehr als Assistenten. Dies würde auch erklären, warum sich viele berufstätige Mütter häufig erschöpft fühlen. Neben dem Mental Load des Jobs kommt eben auch noch der Mental Load der Betreuungsarbeit dazu.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="683" src="https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Emotional-annoyed-stressed-couple-arguing-at-home.-1233751501_3869x2579-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-139669" srcset="https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Emotional-annoyed-stressed-couple-arguing-at-home.-1233751501_3869x2579-1024x683.jpeg 1024w, https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Emotional-annoyed-stressed-couple-arguing-at-home.-1233751501_3869x2579-300x200.jpeg 300w, https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Emotional-annoyed-stressed-couple-arguing-at-home.-1233751501_3869x2579-768x512.jpeg 768w, https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Emotional-annoyed-stressed-couple-arguing-at-home.-1233751501_3869x2579-1536x1024.jpeg 1536w, https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Emotional-annoyed-stressed-couple-arguing-at-home.-1233751501_3869x2579-2048x1365.jpeg 2048w, https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Emotional-annoyed-stressed-couple-arguing-at-home.-1233751501_3869x2579-360x240.jpeg 360w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie lässt sich der Mental Load auf zwei Schultern verteilen?</strong></h2>



<p>Meine Erfahrung mit Mental Load und Rollenbildern ist ähnlich wie die mit kognitiven Verzerrungen im Allgemeinen. Sie entziehen sich unserem Bewusstsein und erfordern eine aktive Reflexion, um nicht in ihre Falle zu tappen. Es gibt ein treffendes Sprichwort, das sagt: «Was der Mensch nicht reflektiert, repetiert er». Insofern braucht es neben längst fälligen strukturellen Veränderungen, eine aktive, zugegebenermassen manchmal unbequeme Auseinandersetzung als Paar, in der man die Selbstverständlichkeit dieser, häufig einseitigen, Aufgabenverteilung bespricht. Dabei besteht die Herausforderung darin, etwas zu formulieren, was unsichtbar ist. Nun könnten böse Zungen sagen, dass der Mental Load eben der individuellen Informationsverarbeitungskapazität oder einem gewissen Perfektionsdrang der Frauen geschuldet ist. Eine bessere Variante erscheint mir, den Mental Load auf beide Partner zu verteilen, damit er nicht zum Overload wird. Dabei können alle vorhandenen Aufgaben rund um das Kind aufgelistet werden, um dann die Verantwortlichkeiten (inklusiv des «daran denkens») aufzuteilen. So unsexy wie es klingt, manchmal braucht es eben auch im Privatleben Excellisten, Mindmaps und wöchentliche Retrospektiven. So wird die Frau wieder mehr Speicherkapazität haben, im Zug die Sitzung für den nächsten Tag vorzubereiten und der Mann wird sich freudig mit dem Kind zum Schuhkauf aufmachen, weil die jetzigen zu klein geworden sind (was übrigens gefühlt alle 3 Monate der Fall ist). </p>
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		<title>Kindergarten im Bundesrat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2020 08:04:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Coronakrise]]></category>
		<category><![CDATA[Kita]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei den Kindern geht dem Bundesrat die Puste aus «Ui. Da durfte eine Frau nicht 30 Pack WC-Papier kaufen und ist deswegen mit der ganzen Ladung ohne zu bezahlen aus dem Laden gerannt!» Meine Kinder schauten mich ungläubig an, wie so oft in der letzten Zeit. «Corona-Virus» ist der erste<a class="moretag" href="https://blog.mama-jobs.ch/kindergarten-im-bundesrat/"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Bei den Kindern geht dem Bundesrat die Puste aus</h2>



<p>«Ui. Da durfte eine Frau nicht 30 Pack WC-Papier kaufen und ist
deswegen mit der ganzen Ladung ohne zu bezahlen aus dem Laden gerannt!» Meine
Kinder schauten mich ungläubig an, wie so oft in der letzten Zeit. «Corona-Virus»
ist der erste medizinische Fachbegriff, den sie kennen, nennen tun sie ihn
einfach das «doofe» Virus. Das «doofe» Virus hat uns im Griff, unsere Gedanken,
unsere Familie, unseren Job, unser Alltag. Wie viele andere arbeite ich mehr
als üblich, fahre im Übrigen aber hinunter: Kein Arbeitsweg, keine
Auswärtstermine, keine Verabredungen, keine Vereins- oder andere Sitzungen. </p>



<p>Der Bundesrat aber, der sitzt und beschliesst in einem Tempo, von
dem ich in meinen Zeiten als Juristin in der Bundeskanzlei nicht mal wusste,
dass es das gibt. Und er macht das gut, durchdacht, besonnen. Meistens. Ab und
zu mit ein paar Patzern, aber diese zu kritisieren ist einfach, wenn man selber
nicht die ganze Schweiz notfallmässig neu organisieren muss. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Eltern müssen zaubern</h2>



<p>Aber sobald es um Familien und Kinder geht, kann ich nicht mehr
guten Gewissens von Patzern reden. Angefangen hat es zwar nicht schlecht. Der
Bundesrat schloss die Schulen nicht, weil sonst die gefährdeten Grosseltern
einspringen würden. Aber dann schloss er die Schulen doch. Mit einer Vorlaufzeit
von einem Wochenende, an dem Eltern Ersatz für die gefährdeten Grosseltern aus
dem Hut zaubern durften. Das schien dem Bundesrat wohl aber doch irgendwie
selbst nicht ganz logisch. Er verpflichtete also die Kantone mit einem
dahingeworfenen Satz in der Verordnung, Betreuungsangebote für Kinder zu
schaffen. Nur falls der Zauberspruch nicht bei allen gut funktionieren sollte.
Noch schulpflichtige Kinder sollten gar nicht verzaubert werden, Kitas hatten &nbsp;offen zu bleiben. Nur wenn alle Betreuerinnen
und Betreuer krank seien, dürfe der Betrieb schliessen. Oder wenn die
zuständigen Behörden andere geeignete Betreuungsangebote vorsähen. Ob es sich
bei diesen Betreuungsangeboten um Kitas handelt, darüber schweigen sich die
Erläuterungen aus. So hat denn auch jeder Kanton irgendetwas gemacht, teilweise
wurden die Kitas ganz gesperrt. Bei Spielgruppen war die kantonale Kreativität
übrigens noch grösser: Einige Kantone sahen diese als – offen zu bleibende –
Betreuungsangebote, andere als – zu schliessende – Freizeiteinrichtungen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Kitas ohne finanziellen Spielraum</h2>



<p>Schlussendlich durften jedenfalls fast überall nur noch in
systemrelevanten Berufen tätige Eltern ihre Kinder in die systemrelevanten Kitas
geben. Was in den Kitas zu exquisiten Privatbetreuungen führte. Die Eltern der
so exquisit betreuten Kinder wollten aber für diesen Luxus nicht doppelt und
dreifach bezahlen – was den übrigen Eltern die übliche Rechnung ins Haus
flattern liess. Die Freude über diese Post dürfte sich in Grenzen gehalten
haben. Die Kitas selbst müssen Miete und Löhne weiter bezahlen. Um die Gebühren
zu erlassen und auch nach der Pandemie noch zu existieren, fehlt den Kitas der
finanzielle Spielraum. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Kinder als Kantonssache</h2>



<p>Der Bundesrat hingegen reizt aktuell jeden finanziellen Spielraum
aus. Just bei Kindern ist ihm aber nicht mehr zum Spielen zumute. Das überlässt
er lieber den Kantonen, die sollen die Kitas und weitere Betreuungsangebote aus
der finanziellen Bredouille retten. Sogar die unterdessen wieder sitzenden
Kommissionen für Wissenschaft, Bildung und Kultur des National- und Ständerates
rieben sich verwundert die Augen: Sie erinnerten den Bundesrat via <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20203128">Motion</a> an die
volkswirtschaftliche Bedeutung der familienergänzenden Betreuung und forderte
ihn auf, sich finanziell an den Ertragsausfällen der Kitas zu beteiligen. Den
Bundesrat beeindruckte auch dieser Wink mit dem Zaunpfahl nicht: Spielgruppen
dienten ohnehin bloss der sozialen Integration und im Übrigen sind Kinder
Kantonssache, punkt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Logik als Opfer der Pandemie</h2>



<p>Dass dieses föderalistische Argument in der aktuellen
ausserordentlichen Lage nicht nur aus rechtlicher Sicht etwas lächerlich ist,
zeigt sich in unserem Alltag, wo der Bundesrat faktisch sogar den
WC-Papier-Kauf regelt. Ich selber schwanke zwischen drei Erklärungen: Entweder
hat der Bundesrat, mangels eigener Erfahrung, Kinder schlicht nicht auf dem
Radar. Oder er findet, dass die Eltern – oder besser gesagt die Mütter – sich
schon irgendwie durchwursteln werden. Oder aber der &nbsp;eine oder andere wird bewusst auf reaktionäre
Kantone zählen und sich insgeheim über jede finanziell ruinierte Kita freuen.
Denn das wird einige Mütter dazu zwingen, ihre Berufstätigkeit aufzugeben. Dass
die betroffenen Kinder nach der Pandemie auch noch damit werden umgehen müssen,
nicht in ihr geliebtes Umfeld zurückkehren zu können, ist dann wohl ein
Kollateralschaden. </p>



<p>Bei einer unmittelbar bevorstehenden Wirtschaftskrise sollten wir allerdings erwarten dürfen, dass die Mitglieder des Bundesrates nicht aus dem traditionellen Bauch heraus, sondern mit einer volkswirtschaftlichen Logik entscheiden. Logik aber ist aber eines der offensichtlichsten Opfer der Pandemie. Findet auch mein Sohn Fjonn (5), welcher ab der WC-Papier-Geschichte nur den Kopf schüttelte: «Hä? Warum das denn? Hat die Frau 30 Füdlis?»</p>
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		<title>Vaterschaftsurlaub nur für Weicheier?</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/vaterschaftsurlaub/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 21:58:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Vaterschaftsurlaub Schweiz 2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>«Einen Moment – ich muss nur noch kurz Papi schreiben, dass er die Wäsche in die Maschine tun soll.» Und dann wollte ich mein Handy auch wieder in die Tasche stecken und ganz bei den Kids sein. Mit Sicherheit hätte sich sonst im Park wieder jemand in all seinen bequemen<a class="moretag" href="https://blog.mama-jobs.ch/vaterschaftsurlaub/"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="blog-text">
<p>«Einen Moment – ich muss nur noch kurz Papi schreiben, dass er die Wäsche in die Maschine tun soll.» Und dann wollte ich mein Handy auch wieder in die Tasche stecken und ganz bei den Kids sein. Mit Sicherheit hätte sich sonst im Park wieder jemand in all seinen bequemen Vorurteilen bestätigt gefühlt: Diese jungen (naja, seien wir mal grosszügig) Mütter heutzutage. Hängen den ganzen Tag nur am Handy und tun nix. Und jetzt wollen die doch tatsächlich in ihrem Nixtun noch Gesellschaft. Denn sie wünschen einen Vaterschaftsurlaub</p>
<p>Wo immer ich im Folgenden einen * voransetze, habe ich das «Argument» aus dem «Argumentarium» des Referendumskomitees oder von den ins Rampenlicht geschubsten Exponentinnen oder aus den parlamentarischen Beratungen. Hier spricht die Realsatire für sich, und ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken. Also, los geht’s:</p>
<h4><span>* Der Mutterschaftsurlaub dient ausschliesslich der körperlichen Erholung.</span></h4>
<p>Die Mutter soll sich gefälligst selbstverantwortlich erholen, denn: *Es ist bedenklich, dass die Eigenverantwortung der Familie minimiert wird. Schliesslich haben es die *Urgrossmutter, die Grossmutter, die Mutter und die Ex-Frau auch ohne Staat geschafft. Stimmt schon, bereits in der Steinzeit hat es eine so dermassen grosse Zahl Frauen ohne Staat geschafft, dass die Menschheit heute noch existiert. Die Forderungen nach einem Vaterschaftsurlaub sind also neumodischer Luxus.</p>
<h4><span>* Der Vaterschaftsurlaub ist staatlich verordnete Freizeit.</span></h4>
<p>Zuhause bei den Kindern zu sein ist *Papiplausch. Sobald frau sich von den Strapazen der Geburt erholt hat, kann sie also auch pläuscheln. Jede Stay-at-home-Mum leistet sich den Luxus jahrelanger Freizeit. Das hat unser Land noch nicht in den Kollaps getrieben. Aber zwei Wochen Vaterschaftsurlaub, finanziert mit 0.06 zusätzlichen Lohnprozenten, das wird unserer Wirtschaft das Genick brechen.</p>
<h4><span>* Der Vaterschaftsurlaub zerstört die Konkurrenzfähigkeit der KMU.</span></h4>
<p>Deswegen stehen ja alle skandinavischen Länder mit ihrer langen und etablierten Elternzeit am wirtschaftlichen Abgrund. Oder war das andersrum? Jedenfalls kostet beispielsweise ein Medizinstudium die Steuerzahlenden über den Daumen gepeilt eine halbe Million Franken. Viel Geld dafür, wenn die Ärztin nach der Geburt ihres Kindes so lange zuhause bleibt, bis sie den beruflichen Anschluss verpasst hat. Ich jedenfalls möchte mich nicht von einer Chirurgin operieren lassen, deren praktische Berufserfahrung sich in den vergangenen Jahren auf das Verarzten aufgeschürfter Knie beschränkt hat.</p>
<p>Nun eben, diese versandeten Millionen – wenn man alle unfreiwillig zuhause bleibenden gut ausgebildeten Mütter einrechnet, wohl eher Milliarden – sind für das Referendumskomitee kein Problem. Denn tatsächlich geht es gar nicht ums Geld, sondern schlicht darum, das eigene Weltbild durchzustieren. <a href="https://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/83660/von-wegen-weichei-papa/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Und in diesem Weltbild ist ein aktiver Vater ein schnullerlutschendes <span>Weichei</span></a><span></span><span></span><span></span><span></span>. Auch da geht nicht die Fantasie mit mir durch, das ist tatsächlich das Sujet der Kampagne. Das Argumentarium schliesslich zerstreut letzte Zweifel, ob ich das Sujet vielleicht doch falsch verstanden haben könnte:<span>&nbsp; </span></p>
<h4><span>* Der Vaterschaftsurlaub zwingt die Männer dazu, umsorgende Väter zu werden, die vermehrt Betreuungsaufgaben übernehmen. </span></h4>
<p>Ich kapiere im Moment nichts mehr, ist denn nun der Vaterschaftsurlaub Wellness auf Kosten der steuerzahlenden Bevölkerung oder muss der Vater im Urlaub anpacken? Die zuständige parlamentarische Kommission beruhigt jedenfalls: «Beim Vaterschaftsurlaub handelt es sich um ein Recht und keine Pflicht.» Also keine Angst, meine lieben Herren des Referendumskomitees: Sollten Sie (noch einmal) Vater werden, dürfen Sie während und nach der Geburt jederzeit wieder an Ihren Arbeitsplatz flüchten. Und meine lieben Damen des Referendumskomitees: Sollten Sie noch Kinder kriegen wollen, haben Sie nach wie vor das Recht, Ihr Kind selber zu stillen und den Vater Ihres Kindes auch vom Wochenbett aus zu betreuen.</p>
<p>Wir durften übrigens von – wenn auch im europäischen Vergleich mickrigen – einer beziehungsweise zwei Wochen Vaterschaftsurlaub profitieren. Und ich beziehungsweise Lilith kann bestätigen: Dieser Urlaub zerstört nicht jede Marotte eines Mannes. Lilith wies mich an, das Handy noch nicht einzupacken: «Mama, das reicht nicht. Du musst noch schreiben, dass er die Waschmaschine auch anstellen muss.»</p>
</div>
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		<title>Wenn die Krippe zu teuer ist um arbeiten zu gehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2019 22:42:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Krippenkosten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was sind die Lösungsansätze damit sich das Arbeiten für beide Eltern lohnt. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="blog-text">
<p>«Lue, das isch en Träppe!» «Lilith, uf Bärndütsch seit mä nid Träppe!» Vielleicht, weil mein eigenes Berndeutsch unter mehr als 20 Jahren in der Innerschweiz gelitten hat, bin ich hier gar nicht tolerant. Glücklicherweise spricht meine Tochter aber meistens ein lupenreines Berndeutsch, sicherlich auch dank ihrer Kita- und Kindergartengspänlis: <a href="https://www.nzz.ch/schweiz/fruehfoerderung-unesco-kommission-verlangt-einen-quantensprung-ld.1462625" target="_blank" rel="noopener noreferrer">«Was in den ersten drei Lebensjahren geschieht, hat wesentlichen Einfluss auf die spätere Bildung und das Leben eines Menschen»,</a> so die Schweizer Unesco-Kommission.</p>
<p>Hapert es bei den Eltern jedoch nicht nur am lokalen Dialekt, sondern können sie ihre Kinder, aus welchen Gründen auch immer, überhaupt nicht auf die Schule, ihre berufliche und soziale Zukunft vorbereiten, ist eine Kita also noch mehr Gold wert als sie dies für uns berufstätige Eltern und unsere Kinder ohnehin schon ist: Sie gibt den Kindern die Chance auf die gleichen Startbedingungen. Und wer erfolgreich in die obligatorische Schulzeit startet, hat grössere Chancen auf einen Abschluss, mit dem ein vom Staat und damit ein von unseren Steuern unabhängiges Leben möglich ist. Eigentlich eine einfache Rechnung&#8230;&nbsp;</p>
<h4><span>Erwerbstätigkeit kann sich nicht jeder leisten:</span></h4>
<p>Deren Resultat doch nur sein kann, dass Kitas ohne Wertediskussion staatlich finanziert sein sollten. Irrtum. Wir Eltern in der Schweiz finanzieren unsere Kitaplätze grösstenteils privat. Teuer sind dabei nicht die tiefen Löhne des Kitapersonals oder die angebliche Überregulierung. <a href="https://soziale-sicherheit-chss.ch/artikel/familienergaenzende-kinderbetreuung-neue-finanzhilfen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kaufkraftbereinigt sind diese Kosten nicht höher als jene in den Nachbarstaaten. Einsame Spitze ist aber der Privatanteil, den wir Eltern berappen.</a> Mein Partner und ich geben beispielsweise einen Betrag aus, mit dem wir uns jährlich einen neuen SUV leisten könnten. Ich kann das verschmerzen, ich habe eh keinen Fahrausweis. Andere aber dürften das mit weniger Humor sehen. Das Resultat ihrer Rechnung ist, dass sie sich die Berufstätigkeit beider Elternteile nicht leisten können: Die Kosten der Kinderbetreuung und die Steuerprogression fressen das zweite Einkommen mehr als auf.</p>
<p>Das scheint so gewollt zu sein. <a href="https://www.parlament.ch/press-releases/Pages/mm-wbk-n-2019-02-22.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates sieht keinen unmittelbaren Handlungsbedarf bei der frühkindlichen Förderung</a> und beantragt eine entsprechende parlamentarische Initiative zur Abschreibung. Weitgehend als selbst zu bezahlende Privatsache sieht auch der Kanton Thurgau die Frühförderung an und will deswegen sogar die <a href="https://www.derbund.ch/schweiz/standard/schule-soll-nicht-mehr-in-jedem-fall-gratis-sein/story/26856182?track" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesverfassung ändern lassen damit der Volksschulunterricht nicht mehr unentgeltlich ist</a>: Wessen Kind bei Kindergarteneintritt noch nicht anständig Deutsch kann, der soll den Deutschunterricht selbst bezahlen.</p>
<h4><span>Doch eigentlich gute Voraussetzungen:</span></h4>
<p>Abgesehen davon, dass die Leidtragenden die Kinder sind, die weder für ihre Eltern noch für die Politik was können: Wie absurd ist es denn, die Kosten der familienergänzenden Betreuung grösstenteils den Familien zu überlassen und diese Familien dann zu bestrafen, wenn sie sich diese Betreuung nicht leisten können? Immerhin hat derselbe Kanton Thurgau jüngst den Steuerabzug für die Kosten der familienexternen Betreuung vervielfacht. Dasselbe ist für die Bundessteuer geplant, eben hat <a href="https://www.watson.ch/schweiz/wirtschaft/231555516-mehr-steuerabzuege-fuer-kinder-so-will-der-nationalrat-familien-entlasten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Nationalrat den Steuerabzug für die externe Kinderbetreuung auf 25&#8217;000 CHF erhöht</a>. Aber nicht ohne Getöse von links und rechts: Den einen stiess sauer auf, dass von diesem Abzug auch Gutverdienende profitieren. Na danke schön. Wie soll bei so einer Logik der Anteil der Frauen in Kaderpositionen steigen? Die anderen beklagten die finanzielle Benachteiligung der Frau, die zuhause ihre Kinder betreut. Schlicht falsch, die Rechnung. Aber viel absurder: Wenn es dann darum geht, geschiedene Mütter zu unterstützen, die sich wegen des langen Erwerbsunterbruchs nicht selber finanzieren können, pocht dieselbe Seite auf die Selbstverantwortung.</p>
<h4><span>Die Krux der Selbstverantwortung:</span></h4>
<p>Selbstverantwortung ist eine gute Sache. Mit ideologischen Argumenten die Selbstverantwortung zu verunmöglichen, weniger. Selbstverantwortung kann nämlich nur übernehmen, wer eine echte Wahl hat. Die haben wir aber nicht, solange wir den Löwenanteil der familienexternen Kinderbetreuung privat finanzieren müssen.</p>
<p>Ich bin jedenfalls gespannt. Wir haben eben die Klassenliste für unsere zwei Kids erhalten. Die Namen bilden möglicherweise den ganzen Globus ab, aber offen gestanden müsste ich die Namen googeln um genau zu wissen woher diese stammen. Meine Tochter hat meine sprachliche Intervention übrigens nicht gross beeindruckt: «Allora. Questa è una treppa.»</p>
</div>
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		<title>Change bei der Baloise &#124; Ein Unternehmen verändert sich</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/change-bei-der-baloise-ein-unternehmen-veraendert-sich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Corinna Fröschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2018 08:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen und Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Baloise Group steckt mitten im Wandel auf der Suche nach einer Verbindung aus Tradition und Innovation. Wichtige Treiber dieses Prozesses sind die Unternehmenskultur und gutes Recruiting. Sie haben sogar eine ARD-Sportjournalistin aus Berlin in das Talent Acquisition nach Basel gelockt. Lies weiter!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Als ich vor anderthalb Jahren meinen ersten Berührungspunkt mit der Baloise hatte, passierte das über eine Stellenanzeige verpackt in einem Video. Vier junge Menschen auf einem Sofa, gut gelaunt in immer anderen Posen, eine lustige Melodie dazu und schon hatte ich ein gutes Gefühl. Das ist erstaunlich, denn eigentlich hatte ich nichts mit einem Versicherer in Basel zu tun. <span id="more-68203"></span>Ich bin zu diesem Zeitpunkt 36 Jahre alt und Journalistin aus Berlin. &#8222;Wir suchen hier bewusst nicht über einen klassischen Inseratstext, weil wir denken, dass du dich darin nie wieder finden würdest&#8220; – hiess es in der Videoansprache. Korrekt. So einen Text hätte ich kaum gelesen. Aber mit diesem Team in diesem Film konnte ich mich identifizieren. Da wollte ich arbeiten.</span></p>
<h4><big>Von Berlin nach Basel</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Heute bin ich Teil dieses Teams. Es geht um Talent Acquisition, um das &#8222;Wie finden wir Talente im Arbeitsmarkt, der momentan absolut erschöpft ist, <em>für&nbsp;</em>eine Industrie mit einem angestaubten Ruf?&#8220; Es geht um eine starke Arbeitgebermarke, um Authentizität und letztlich darum, das was wir sind, nach aussen zu kehren, damit auch andere sagen: <em>Voll sympathisch, die Baloise. Ich bewerbe mich.</em></span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Vor anderthalb Jahren bin ich in eine Firma gekommen, die einen starken Wandel erlebt. In ihrer Kultur, ihrer Unternehmensphilosophie, überhaupt in den Köpfen aller Mitarbeitenden. Wir glauben, dass eine offene Atmosphäre, Gespräche auf Augenhöhe, Feedback und Meinung sowie unser aller Bemühen, Wissen zu teilen letztlich einen Effekt auf unsere Kunden haben. Warum? Weil der Kundenfokus uns alle verbindet und weil ein gutes Miteinander zwangsweise auf ihn wirken wird. Deshalb arbeiten wir an unserer <a style="color: #3679ba;" href="https://baloisejobs.com/rumdumdiebaloise/baloise-sparks-interne-influencer">Haltung</a>. Inzwischen vollzieht sich dieser Change seit drei Jahren und heute sieht man die Errungenschaften. Ein Lächeln auf dem Flur, ein Witz im Fahrstuhl, ein aufrichtig konstruktiver Austausch, das intensive Netzwerken im gesamten Unternehmen: Überall bewegt sich etwas – weg von einstiger Hierarchie, hin zu einem &#8222;Wir. Gemeinsam.&#8220;</span></p>
<h4><big>Mitgehen. Weiterentwickeln. Oder stehen bleiben?</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">So ein Change verlangt Mut und Menschen, die ihn vorleben. Wir haben das grosse Glück, mit Group CEO Gert De Winter dieses erfrischend nahbare Mindset erleben zu dürfen, dass <em>top down&nbsp;</em>durch die Baloise zieht und <em>bottom up&nbsp;</em>als Boomerang zurückkommt. &nbsp;Kaum bin ich am Aeschengraben angekommen, stehe ich neben Gert bei einem <a style="color: #3679ba;" href="https://baloisejobs.com/mitarbeiterportraits/belgischer-bierplausch">Feierabendbier</a>, zu dem er regelmässig Mitarbeitende einlädt – verbunden mit der Frage: <em>Was läuft falsch bei der Baloise?&nbsp;</em>Das meint er aufrichtig. Das will er wirklich wissen. Ganz ehrlich: Das bin ich noch nie gefragt worden von ganz oben. Ich bewege mich seit 2017 in einer Firma, in der unheimlich viel Energie steckt. So viele wollen den Wandel mitprägen, überall laufen kleine Aktionen, wodurch neue Funken sprühen, die ansteckend wirken. Ungläubig denke ich: Na, irgendwann wird der Haken schon kommen &#8211; und richtig.</span></p>
<h4><big>Der Wandel betrifft uns alle</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Der Haken liegt darin, dass Veränderung für uns bedeutet, die eigene Komfortzone verlassen zu müssen. Wenn nach jahrelangen Vorgaben und Regeln plötzlich gesagt wird: <em>Denk! Übernimm Verantwortung!&nbsp;</em>Dann ist das nicht jedem sofort möglich. Das ist auch nachvollziehbar. Manche verharren starr und hoffen, wenn ich mich nicht bewege, geht alles an mir vorbei. Aber so ist das nicht. Die Baloise hat verstanden, dass wir uns verändern müssen, dass wir unsere Fähigkeiten weiterentwickeln müssen – über die Teamgrenzen hinaus. Dass sich Berufsbilder wandeln. Einige werden verschwinden, andere entstehen. Wir müssen Neues adaptieren, um zukunftsfähig bleiben zu können. Was ich in Basel erlebe, ist der bewusste Schritt in eine agile Welt mit teils anderen Geschäftsfeldern und sich wandelnden Haltungen – ohne dabei die eigenen Wurzeln zu vergessen. Die Baloise ist ein Traditionsunternehmen, ein Versicherer seit über 150 Jahren. Die Herausforderung liegt darin, alle in Richtung Zukunft mitzunehmen. </span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Zukunft heisst auch selbstorganisierte Teams, <a style="color: #3679ba;" href="https://baloisejobs.com/rumdumdiebaloise/flexible-arbeitszeitmodelle">individuelle Arbeitsmodelle</a>, Home Office, Jobsharing. Mündige Mitarbeitende entscheiden immer häufiger wie sie arbeiten wollen. Die Baloise schafft die Voraussetzungen dafür. Heute sind all unsere Stellen mit der Option auf Teilzeit ausgeschrieben. Unsere hauseigene Kita macht es Eltern umso leichter, Familie und Job zu organisieren.</span></p>
<h4><big>Den Weg der Veränderung gehen | Mutig und menschlich</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Es ist ein Mammutprojekt, das Umkrempeln eines Konzerns, noch mehr wenn er neben der Schweiz auch in Belgien, Luxemburg, Liechtenstein und Deutschland agiert. Wir wollen es trotzdem versuchen. Es ist dieses Trial &amp; Error Prinzip: der Gedanke, aus Fehlern schlau werden. Es gibt keine Erfahrungswerte für das, was sich momentan in unserer Welt ereignet. Alles wird rasanter, alles kurzlebiger. Was heute gilt, wird morgen widerlegt – aber auch ein Scheitern bringt uns weiter. Die Baloise lebt den Sicherheitsgedanken bis in ihre zwischenmenschlichen Verbindungen. Wir alle erfahren Unsicherheit. Niemand weiss, wohin die digitale Reise geht – aber wir können ihr begegnen. Deshalb fördern wir z.B. <a style="color: #3679ba;" href="https://baloisejobs.com/mitarbeiterportraits/jobrotation-bei-der-baloise">die Möglichkeit, dass Mitarbeitende mehrere Monate intern in andere Bereiche wechseln</a>. Sie lernen Neues, entwickeln sich weiter und ziehen daraus Sicherheit weil sie sich breiter aufstellen und das grosse Ganze besser verstehen. Es liegt in unserer Verantwortung.</span></p>
<h4><big>Fazit nach einem Jahr Baloise</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Es ist ein sanftes Forcieren – so empfinde ich es – was die Baloise versucht, und ich sehe die Notwendigkeit. Ganz offen, ich bin ausgebildete Journalistin. Ich kann bei der Baloise Inhalte für eine starke Arbeitgebermarke liefern – Texte, Videos, Podcasts – aber worin könnte meine persönliche Weiterentwicklung liegen? Darüber denke ich nach und verstehe die Sorgen anderer Kollegen/-innen. Sie sind älter vielleicht. Veränderung fällt ihnen schwerer als mir. Deshalb brauchen die Dinge Zeit – und wir alle Geduld, verbunden mit der Zuversicht in unseren Weg, für den wir uns entschieden haben. Die Baloise hat sich viel vorgenommen und sie hat das Potenzial, für ihren Mut belohnt zu werden. Jeder sichtbare Erfolg auf unserem Weg leistet Überzeugungsarbeit. Ich sehe diese kleinen Schritte – noch immer mit einer externen Brille – und sage auch nach einem Jahr &#8222;Hier will ich arbeiten&#8220; – nicht zuletzt weil ich selten erlebt habe, dass ich meinen Weg und den meines Arbeitgebers so stark mitgestalten kann und soll.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wie die Bundesratswahl die externe Kinderbetreuung beeinflusst</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/bundesratswahl-und-kinderbetreuung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2018 07:30:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen und Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was die bevorstehende Bundesratswahl mit unserem zukünftigen Familien- und Arbeitsalltag zu tun hat? Die Antwort ist: viel. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Manchmal erzählt Lilith die Gutenachtgeschichte, in freier Interpretation: «Das ist Fjonn. Und das ist Papi.» Ich bin etwas irritiert: «Aber Lilith, das ist doch eine Frau?» Lilith kümmert das wenig. Ebenso wie Fjonn, der sich gerne am Kleiderschrank seiner Schwester bedient: «Ist doch gemein, dass nur Lilith Röckli hat!» Krallt sich ein Kleid, zieht es an – und trägt es den ganzen Tag lang. Wären wir Erwachsenen so unvoreingenommen wie Kinder, es würde keine Rolle spielen, dass in der obersten Etage der Schweizerischen Eidgenossenschaft nur zwei Frauen sitzen. Und vielleicht, nach dem absehbaren Rücktritt von Doris Leuthard, bald nur noch eine. Was hat nun die bevorstehende Bundesratswahl mit unserem zukünftigen Familien- und Arbeitsalltag zu tun? Viel. Denn die jetzige Landesregierung hat damit herzlich wenig zu tun, wie mir jede Steuerrechnung zeigt. </span></p>
<h4><big>Die Wahrheit hinter der Steuerrechnung</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Wir dürfen grosszügige 13&#8217;000.- Franken unserer Kinderbetreuungskosten bei der Bundessteuer abziehen. Blöderweise kostet uns die Betreuung unserer Kinder pro Jahr über 50&#8217;000.- Franken. Und nein, in unserer Kita wird weder Frühchinesisch noch Schach für Hochbegabte angeboten noch hat sie 24 Stunden geöffnet. Unsere Kinder werden auch nicht 5 Tage die Woche extern betreut, und wir müssen nicht eine ganze Kita für uns mieten, denn wir haben nur zwei Kinder. </span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Im Kanton Zürich wird das Ganze noch absurder. <a style="color: #3679ba;" href="https://nzzas.nzz.ch/schweiz/kanton-zuerich-bittet-kitas-zur-kasse-ld.1385241?reduced=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dort hat das Steueramt eben entschieden, Kitas als gewinnorientiert einzustufen und zu besteuern</a>. <a style="color: #3679ba;" href="https://www.nzz.ch/zuerich/zuercher-lex-fifa-wird-wohl-scheitern-ld.1378869" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das gleiche Steueramt hat aber kein Problem, den milliardenschweren Weltfussballverband FIFA als gemeinnützig zu betrachten </a>und ihn nicht wie eine normale Kapitalgesellschaft zu besteuern. Dass etwas falsch läuft, findet übrigens auch unser Finanzminister im Bundesrat. Er möchte die Steuerbelastung von Konkubinatspaaren mit Kindern noch ein bisschen erhöhen <a style="color: #3679ba;" href="https://www.watson.ch/Schweiz/articles/806929930-Statt-der---Heiratsstrafe---kommt-jetzt-die----Konkubinatsstrafe--" target="_blank" rel="noopener noreferrer">damit er den Steuerabzug von Einverdienerehepaaren finanzieren kann</a>. Mit der unfreiwillig komischen Begründung, dass bei Konkubinatspaaren nicht definierbar sei, wann diese in ihrer Gefestigtheit an eine Ehe herankommen. Weil nicht etwa ein Kind, sondern eine staatliche Registrierung eine Beziehung festigt. Und wenn dann doch ein Kind da ist, dann muss halt ein Elternteil aufhören zu arbeiten. Jedenfalls <a style="color: #3679ba;" href="https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-70768.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ist der Bundesrat gegen die Verlängerung des Impulsprogramms für die Schaffung von Kitaplätzen</a>. </span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Wer nicht wirklich gerne arbeitet, verzichtet mit Kindern nach einer einfachen Rechnung schnell einmal darauf, ihre durch Steuergelder finanzierte Ausbildung auch einzusetzen und im Beruf zu arbeiten. Das ist das Recht jeder Frau und jedes Mannes. Ökonomisch sinnvoll ist es aber nicht. Und es erhöht damit die Steuerlast eines jeden von uns.</span></p>
<h4><big>Realitätsfern</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Das scheint bei unserer Landesregierung nicht angekommen zu sein. Sie fühlt sich wohl darin, immer alles beim Alten zu lassen. Aus der Komfortzone holen kann den Bundesrat nur, wer ihn auf den Boden des heutigen Lebens bringt. Dafür braucht man eine Aussenperspektive, und die haben Frauen im Bundesrat bekanntlich zwangsweise. Eine Frau wurde 2006 in den Bundesrat gewählt. Diese Frau hat dann schnell festgestellt, dass Kinder auch Väter haben und die Väter ihre neugeborenen Kinder vielleicht auch ein paar Tage sehen möchten. <a style="color: #3679ba;" href="https://www.blick.ch/news/schweiz/ohrfeige-fuer-leuthard-id124315.html">Sie wollte deswegen für ihre Mitarbeiter einen Vaterschaftsurlaub von fünf Tagen einführen. Ihre Kollegen liessen sie auflaufen und pfiffen sie zurück</a>. Mit der lustigen Begründung, sie wollten keinen Wettlauf unter den Departementen. Bundesrätin Doris Leuthard hat sich später dann doch durchgesetzt, in zwei Schritten wurde der Vaterschaftsurlaub in der Bundesverwaltung gar auf zehn Tage erhöht.</span></p>
<h4><big>Bevorstehende Bundesratswahl</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Unterdessen sind die Herren Bundesräte wieder fast unter sich und konnten so im Oktober die <a style="color: #3679ba;" href="https://www.nzz.ch/schweiz/bundesrat-lehnt-vaterschaftsurlaub-ab-ld.1322597" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative für einen 20-tägigen allgemeinen Vaterschaftsurlaub gemütlich beerdigen</a>– sie brauchten ihn ja nicht, ihre Frauen haben sich auch ohne sie um den Nachwuchs gekümmert. Nein, mit unserer Zukunft hat dieser monochrome und monodenkende Bundesrat nichts zu tun. <a style="color: #3679ba;" href="https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Drei-Frauen-sollen-es-wieder-sein/story/11710347" target="_blank" rel="noopener noreferrer">«Mittlerweile», so die Präsidentin der CVP-Frauen Babette Sigg, «sollte jede und jeder verstanden haben, dass auch zwei Bundesrätinnen nicht reichen». </a>Ich jedenfalls habe es verstanden.</span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Lilith auch. Sie hat sich meine Zeitung gegriffen, aber schnell wieder gelangweilt weggelegt: «Ach, da sind doch immer nur Bilder von alten Männern drin». Die Wimmelgeschichte regt ihre Fantasie jedenfalls mehr an: «Das ist Papi, der eine Frau ist.»</span></p>
<p><a href="https://www.jobsfm.ch/workshops/"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-64171 size-full" src="https://jobsfuermama.ch/wp-content/uploads/2018/05/Banner-Workshop.png" alt="Banner Workshop Auftrittskompetenz für speziell Frauen in Zürich" width="2480" height="560" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch/bundesratswahl-und-kinderbetreuung/">Wie die Bundesratswahl die externe Kinderbetreuung beeinflusst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch">Mama-Jobs.ch</a>.</p>
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		<title>Vorsorge: Teilzeitpensum heisst Teilzeit-Rente</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadine Jürgensen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2018 08:10:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen und Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Baby Pause und dann Teilzeit. Viele Mütter reduzieren ihre Erwerbstätigkeit spätestens nach dem zweiten Kind. Das kann zu grossen Lücken in der Altersvorsorge führen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Viele Mütter reduzieren ihre Erwerbstätigkeit spätestens nach dem zweiten Kind – oder geben ihre Arbeit ganz auf. Ein langer Erwerbsunterbruch, Teilzeitarbeit, aber auch eine Scheidung können zu grossen Lücken in der Altersvorsorge führen.</span></p>
<h4><big>Vorsicht, es droht Altersarmut</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;"><a style="color: #3679ba;" href="https://www.tagesanzeiger.ch/sonntagszeitung/mythos-wiedereinstieg/story/26109966">Es ist eine Geschichte, wie man sie schon so oft gehört hat</a>: Eine Mutter beendet ihre Berufstätigkeit zugunsten von Kindern und Familie, der Ehemann arbeitet weiterhin zu 100 Prozent. Irgendwann, nach über 20 Jahren, trennt sich das Paar, die Kinder sind bald aus dem Haus, und die ehemalige Fachkraft und langjährige Hausfrau findet keinen Job. «Unvermittelbar» heisst dieses Phänomen im Fachjargon.</span></p>
<h4><big>Sicherheit nur für traditionelles Familienmodell</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Unser Sozialversicherungssystem ist auf ein traditionelles Familienbild ausgerichtet. Solange sich ein verheiratetes Paar nicht scheiden lässt, ist für denjenigen Ehepartner, der die Betreuungsaufgaben erfüllt, gesorgt. Er bzw. in den meisten Fällen ist es eben eine Sie, wird mitversichert. Kommt es zur Scheidung – und statistisch gesehen ist das jede zweite Ehe &#8211; gibt es seit 1995 zwar einen Ausgleich der Pensionskassengelder, d.h. die während der Ehe angesparten Pensionskassengelder beider Ehepartner werden hälftig aufgeteilt. Doch wer nach der Scheidung keinen Job mehr findet, wird kaum weiter in die Pensionskasse (BVG) einzahlen können. Das wäre aber wichtig, weil die erste Säule (die AHV) allein, heute in vielen Fällen den Lebensabend nicht mehr ausreichend finanziert. <a style="color: #3679ba;" href="https://www.beobachter.ch/finanzen/pensionskasse/teilzeitarbeit-die-uhr-tickt-sorgen-sie-fruhzeitig-vor">So kommt es, dass es gerade Frauen sind, die im Alter einem Armutsrisiko ausgesetzt und häufiger auf Ergänzungsleistungen angewiesen sind</a>.</span></p>
<h4><big>Teilzeit ist ein Risiko</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Das Risiko der Altersarmut trifft allerdings nicht nur Geschiedene, sondern auch Teilzeitbeschäftigte oder Personen, die im Konkubinat leben und Kinder oder Eltern betreuen. Gerade das in der Schweiz so beliebte „modernisierte bürgerliche Modell“, bei dem die Frau in einem tiefen Pensum Teilzeit arbeitet (d.h. in der Regel 50 Prozent oder weniger), und der Mann Vollzeit arbeitet, bedeutet in vielen Fällen, dass die Frau keine eigenen oder nur geringe eigene Pensionskassengelder äufnen kann. Der Gender Pension Gap, also der Unterschied der Renten zwischen Frauen und Männern, beträgt in der Schweiz im Durchschnitt 37 Prozent. Das entspricht fast 20 000 Franken pro Jahr, wie eine <a style="color: #3679ba;" href="https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-62620.html">Studie aus dem Jahr 2016</a> aufzeigt.</span></p>
<h4><big>Wer gut verdient, ist gut abgesichert</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Die soziale Absicherung in der Schweiz ist also eng verknüpft mit einer Erwerbstätigkeit oder dem Zivilstand. Dieses Modell ist historisch gewachsen – entspricht aber heute in vielen Fällen nicht mehr der gelebten Realität. Das Recht hinkt der Lebensrealität hinterher, weshalb es wichtig ist, dass sich Familien für die Zukunft und das Alter gut absichern.</span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Wie sieht die Lösung aus? Ein Unterbruch der Erwerbstätigkeit liegt zwar drin, allerdings darf dieser nicht zu lange andauern, um einen Wiedereinstieg eben nicht zu verunmöglichen. Sabina Littmann vom Bundesamt für Sozialversicherungen rät: Mann und Frau sollten theoretisch jederzeit auf eigenen Beinen stehen können. Die schweizerische Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten empfiehlt sogar, während der ganzen beruflichen Laufbahn das Minimum von durchschnittlich 70 Prozent Erwerbstätigkeit nicht zu unterschreiten. </span></p>
<h4><big>Die AHV verzeiht nicht</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Der Status-Quo in der Schweiz ist also, dass Arbeit in Teilzeit ohne genügende (und frühzeitige) Absicherung durchaus zu ungenügenden Ressourcen für die Zeit nach der Pensionierung führen kann. Doch leben wir leider in einem Land, das sich mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf nach wie vor schwertut. Das Abwägen zwischen einer Teilzeitarbeit zugunsten der Familie und einer guten Rente im Alter sollte am Familientisch unbedingt besprochen werden. Die meisten jungen Eltern sind sich oft nicht bewusst, was ihre Anstellungsverhältnisse heute für die Zukunft bedeuten können.</span></p>
<p><span>&nbsp;</span></p>
<p><a href="https://jobsfuermama.ch/search/"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-47425 size-full" src="https://jobsfuermama.ch/wp-content/uploads/2018/04/CTA_2.jpg" alt="Teilzeit-Jobs und Jobs mit flexiblen Arbeitszeiten für motivierte Fachkräfte mit Kindern. " width="600" height="240"></a></p>
<p><span>&nbsp;</span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;"><strong>Nadine Jürgensen&nbsp;</strong> moderiert am 10. April 2018 die Veranstaltung „<a style="color: #3679ba;" href="https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/gleichstellung/veranstaltungen_weiterbildungen/vereinbarkeit_soziale_versicherungen.html">Beruf und Familie vereinbaren – Absicherung inklusive!</a>“ der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich.</span></p>
<p><span>&nbsp;</span></p>
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		<title>Equal Pay Day &#8211; Frauen arbeiten die ersten 39 Arbeitstage gratis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2018 09:42:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen und Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Equal Pay Day 2018 fällt auf den 24. Februar. Bis zu diesem Tag müssten Frauen in der Schweiz über den Jahreswechsel hinaus arbeiten, um denselben Vorjahresverdienst wie ihre männlichen Kollegen zu bekommen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">«Mama. Wenn Papi Dir den Rücken massiert, musst Du ihn aber bezahlen!» Lilith schaut entschlossen. «Wie viel? 5 Rappen?»</span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Ich weiss nicht, ob hier Liliths grosselterlicher Migrationshintergrund hervorblitzte – sind doch für Schweizerinnen und Schweizer Gespräche über Lohn in der Unanständigkeitsskala ganz weit oben. <span id="more-46954"></span>Sites für Expats warnen eindringlich davor über den Lohn zu sprechen, wenn man in der Schweiz noch Freunde finden will. Dieses Schweigen ist ja auch ganz praktisch: So müssen wir auch über die Tatsache, dass Frauen <a style="color: #3679ba;" href="http://www.equalpayday.ch/">bis zum 24. </a><a style="color: #3679ba;" href="http://www.equalpayday.ch/">Februar gratis arbeiten</a> – oder anders ausgedrückt, dass frau 2018 in der Schweiz 39 Arbeitstage länger arbeiten muss, um auf den gleichen Lohn wie ein Mann zu kommen – nicht ernsthaft reden. Man kann ein paar Allgemeinplätze von sich geben wie «Selber schuld, wenn Frauen Tieflohnberufe ergreifen» oder «Frauen verhandeln halt nicht» oder verschiedene Variationen von «Frauen schiessen sich mit Teilzeit selbst ins Aus». Nur: Wiederholter Quatsch bleibt Quatsch.</span></p>
<h4><big>Massnahmen für Lohngleichheit</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Ob dies auch im Parlament angekommen ist? Immerhin hat die ständerätliche Kommission vor einigen Tagen beantragt, der Revision des Gleichstellungsgesetzes zuzustimmen. Damit sollen Unternehmen mit 100 oder mehr Angestellten – ganze 0.85 % der Unternehmen – verpflichtet werden, über den Lohn ihrer Angestellten zu reden: Sie sollen eine Lohngleichheitsanalyse durchführen. Nette Kosmetik. Unnötige Kosmetik, sagen immer noch einige Politiker. Diese behaupten &#8211; ich selbst behaupte, wider besseres Wissen – <a style="color: #3679ba;" href="https://www.derbund.ch/schweiz/standard/Kampf-gegen-ungleiche-Loehne-stoesst-auf-Widerstand/story/31994387">die Unternehmen würden sich aus eigenem Antrieb für die Lohngleichheit engagieren</a>. Eine Kosmetikerin EFZ hat übrigens ein Anfangsgehalt von etwa 2600.- monatlich. Zum Vergleich: ein Maler EFZ gut 4200.- monatlich.</span></p>
<h4><big>Lohnungleichheit entsteht nicht erst im Verlauf des Erwerbslebens, sondern bereits zu Beginn</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Nun, gehen wir mal davon aus, dass diese sanfte Vorlage durchkommt. Wie weiter? Gar nicht, wie eine weitere Aussage vermuten lässt. Wenn es denn die Lohnungleichheit überhaupt gäbe, dann liege die Ursache bei den Frauen – <a style="color: #3679ba;" href="https://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/mehr-einsatz-liebe-frauen-1.18570275">diese verhandelten halt nicht über ihren Lohn</a>. Frauen sind also schlicht zu schwach für den männerdominierten Arbeitsmarkt und können sich von Anfang an nicht durchsetzen. Dies könnte in der Tat einen Teil der rund 8 Prozent Gehaltsunterschied erklären, welche nicht mit Dienstjahren, Beschäftigungsgrad und Bildungsstand zu «rechtfertigen» ist. Auch wenn es natürlich wieder mal nicht so einfach ist, wie sich das einige Herren und leider auch einige Damen vorstellen. Wer als Mann um den Lohn verhandelt, wirkt selbstbewusst. Wer als Frau dasselbe tut, wirkt arrogant und überschätzt sich selbst. Den Job deswegen vielleicht gar nicht zu bekommen, ist nunmal auch nicht gerade lukrativ. Eine Pharmaassistentin EFZ verdient im ersten Anstellungsjahr übrigens etwa 4000.-. Ein Informatiker EFZ ungefähr 4600.-.</span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Und dann die sich immer wiederholende Geschichte von der «Teilzeitfalle». Dass es vor allem Mütter sind, die mit dem Mutterwerden einen Karriereknick durchmachen, ist diesen Müttern ganz selbst zuzuschreiben. Die sind einfach zu blöd um zu begreifen, dass Arbeit nur dann wertvoll ist, wenn sie in Vollzeit erledigt wird. Nett in diesem Zusammenhang die Aussage einer anonymen «58 – jährigen Abteilungsleiterin» in der Sonntagszeitung des letzten Sommerlochs: «<a style="color: #3679ba;" href="https://www.tagesanzeiger.ch/sonntagszeitung/Das-denkt-Ihr-Chef/story/20035250">Die jungen Frauen erlebe ich generell als kecker als die jungen Männer. Nur beunruhigt mich ihre Lebensplanung: Bevor viele dieser talentierten Frauen überhaupt 30 sind, reden sie schon von einem Teilzeitpensum wegen der Kinder, die sie noch gar nicht haben, wie wenn sie sich die Familienarbeit nicht mit ihrem Partner aufteilen könnten</a>.» Was genau soll denn das bedeuten? Dass die Fähigkeit zum vorausschauenden Denken was Schlechtes ist? Dass eine gute Berufsfrau nur sein kann, wer kein anderes Leben ausserhalb des Jobs hat? Das Stupide ist doch nicht, dass Mütter Teilzeit arbeiten wollen. Das Stupide ist doch vielmehr, dass Väter nicht Teilzeit arbeiten wollen und / oder können. Zahlen zu dem Anfangsgehalt einer Fachfrau Betreuung Kleinkinder EFZ (Kitafrau) sind übrigens schwierig zu finden, in Bern wird ein Anfangsgehalt von gut 4400.- empfohlen. Ein Maurer EFZ verdient im ersten Anstellungsjahr etwa 4700.-.</span></p>
<h4><big>Lohntransparenz zwischen den Geschlechtern &#8211; und Branchen</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">In Realität alles etwas komplizierter, als einfach den Müttern die Schuld am Pay Gap in die Schuhe zu schieben und das Thema abzuhaken. Also &#8211; reden wir weiter darüber: Warum wird in der Schweiz so ein Theater schon nur um die Lohntransparenz gemacht, wenn es Island gleich für illegal erklärt, ungleiche Löhne zu bezahlen? Warum müssen wir im Jahr 2018 noch darüber reden, dass Frauen sich schlecht verkaufen? Warum müssen wir uns dafür rechtfertigen, dass wir Kinder erziehen und die entsprechenden Kompetenzen in den Beruf einbringen? Oder eben: Warum verdient, wer ein Gesicht verschönert, weniger, als wer eine Wand auffrischt? Warum leistet weniger, wer kranken Menschen Linderung verschafft, als wer kranke Computer wieder zum Funktionieren bringt? Warum ist es weniger wert, Kindern beim Wachsen zu helfen, als Mauern wachsen zu lassen?</span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Aber nur fragen allein reicht nicht allen. Einige Frauen schleichen sich still und heimlich in «Männerberufe», ohne dass das jemand merkt. So soll es beispielsweise seit neuestem mehr Malerinnen als Maler geben. Und: Bis jetzt hat sich in diesem Beruf die These «<a style="color: #3679ba;" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/equal-pay-day-mehr-frauen-weniger-durchschnittslohn-a-1082462.html">Durchschnittslohn sinkt, wenn Frauenanteil steigt</a>» nicht bewahrheitet. Meine Tochter hat für ihren Papi übrigens dessen Zielgehalt kurz überschlagen. Und dann zu meiner Verhandlungsbasis gemeint: «Nein, das ist zu viel».</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Schweiz braucht keine Kinder und keinen Vaterschaftsurlaub</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Nov 2017 11:26:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen und Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was bei unseren europäischen Nachbarn als Standard gilt, führt in der Schweiz zu heftigen Diskussionen. Ist "Kein Vaterschaftsurlaub" überhaupt noch zeitgemäss?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">«Lilith! Fjonn! Ihr seid zwei kleine Nervensägen!» Die beiden Goldstücke sitzen auf dem Sofa und treiben mich wieder mal zur Weissglut. Bis jetzt habe ich immer gedacht, die nervigen Phasen seien vorübergehend und primär mein Problem. Seit ein paar Tagen weiss ich aber, dass meine Kinder ein nachhaltiges Problem für die Schweiz, ja für die ganze Welt sind. &nbsp;Zurückzuführen ist dies auf meinen nicht durchdachten, verantwortungslosen und egoistischen Entscheid, sie zu bekommen. Das jedenfalls ist das Fazit eines jüngst erschienenen Kommentars zum Vaterschaftsurlaub mit dem sinnigen Titel «<a style="color: #3679ba;" href="https://www.nzz.ch/meinung/kinder-sind-ein-ego-projekt-ld.1329040">Kinder sind ein Ego-Projekt</a>» in der NZZ. Anlässlich der aktuellen Debatte um den Vaterschaftsurlaub hat uns die Autorin verdankenswerterweise darüber aufgeklärt, dass die Schweiz keine Kinder mehr braucht. Deswegen sollten jegliche Anreiz, noch welche zu bekommen, sinnvollerweise ausgemerzt werden. Tja, da meine Kinder nun mal halt schon da sind, habe ich ein paar Argumente im Artikel etwas näher angeschaut.</span></p>
<h4><big>Argument 1: Kinder als Projekt</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Das erste Argument: Eben, Kinder sind ein Projekt. Dazu noch ein Egoprojekt: «Kinder aufzuziehen, kann unbestreitbar viel Freude bereiten. Aber Eltern sollten sich Rechenschaft darüber ablegen, dass sie diese Freude vorab sich selber machen». Und dieses Projekt – gemäss Wikipedia übrigens ein «zielgerichtetes, einmaliges Vorhaben, das aus einem Satz von abgestimmten, gesteuerten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endtermin besteht und durchgeführt wird – soll gefälligst genau geplant werden, um mit den Gören und Jungs dann niemanden zu stören und zu belasten. Als Beispiel für diese Belastung bringt die Autorin ausgerechnet die hohe Sozialhilfequote von alleinerziehenden, jungen Müttern. Das ist absurd: Indem alles, was berufstätige Eltern unterstützt, also auch der Vaterschaftsurlaub, abgelehnt wird, treibt man doch die alleinerziehenden Mütter genau in die Armutsfalle!</span></p>
<h4><big>Argument 2: Kinder kosten die Gemeinschaft mehr, als sie ihr etwas bringen</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Das zweite Argument, mit Bezug auf einen «bekannten» &#8211; oder anders gesagt provokativen und deswegen gerne zitierten – Ökonomen: «Rein finanziell betrachtet kostet ein Kind die Gemeinschaft im Durchschnitt also mehr, als es ihr bringt». Ja Kunststück, wenn Tausende gut ausgebildeter Frauen gar nicht oder nur mit einem Minipensum in den Beruf zurückkehren. Was hier Abhilfe schafft, neben einer ausgebauten und finanziell stemmbaren familienexternen Betreuung: Vaterschaftsurlaub. <a style="color: #3679ba;" href="https://www.economist.com/blogs/economist-explains/2015/05/economist-explains-18">Der führt laut der britischen Zeitung „The Economist“ nämlich dazu, dass sich Väter mehr für die Kinder verantwortlich fühlen, was es wiederum den Müttern erlaubt, sich im Job mehr zu engagieren</a>. Wer also gegen die finanzielle Förderung der Vereinbarkeit argumentiert, kann nicht ernsthaft behaupten, er denke ökonomisch.</span></p>
<h4><big>Argument 3: Überbevölkerte Schweiz</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Das dritte Argument: Die Schweiz sei eh schon überbevölkert. Ja, natürlich, die Bevölkerungszahl wächst. Die Geburtenziffer auch. Sie ist aber noch weit entfernt von der Zahl die notwendig ist, um die Bevölkerung zu erhalten. Das ist nicht weiter tragisch, da dies durch Immigration aufgefangen werden kann und wird. Nur, wie viel Sinn macht es, in der Schweiz auf Wunschkinder zu verzichten, wenn in anderen Ländern Frauen noch so gerne weniger Kinder hätten, dies aber mangels Bildung und mangels Zugang zu Verhütungsmittel nicht durchsetzen können? <a style="color: #3679ba;" href="https://www.nzz.ch/international/demografie-in-afrika-weniger-kinder-mehr-wachstum-ld.1308410">Dass eine bessere Bildung die Geburtenrate in Ländern mit einer explosionsartig wachsenden Bevölkerung senkt</a><strong><a style="color: #3679ba;" href="https://www.nzz.ch/international/demografie-in-afrika-weniger-kinder-mehr-wachstum-ld.1308410">,</a></strong><a style="color: #3679ba;" href="https://www.nzz.ch/international/demografie-in-afrika-weniger-kinder-mehr-wachstum-ld.1308410"> kann im Übrigen in der NZZ nachgelesen werden</a>. </span></p>
<h4><big>Argument 4: Den CO2<span>-Ausstoss dank Verzicht auf Kinder eindämmen</span></big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Das vierte Argument, mit Bezug auf eine <a style="color: #3679ba;" href="https://www.theguardian.com/environment/2017/jul/12/want-to-fight-climate-change-have-fewer-children">schwedische Studie</a>, die Kinder als hauptverantwortlich für den Klimawandel identifiziere: Kinder würden den ohnehin begrenzten Platz noch beengter machen. Das ist nun doch etwas kurios, sagt doch die Autorin selbst: «Die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen ist zwingend für den gedeihlichen Fortbestand der Menschheit». Ich muss wohl in der Biologie schlecht aufgepasst haben, aber ich habe nicht ganz begriffen, wie das mit dem Fortbestand der Menschheit ohne Kinder funktionieren soll.&nbsp; </span></p>
<h4><big>Gegenseitiger Respekt ist gefragt!</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Das Fazit der Autorin: Wer sich unbedingt das Hobby Kind leisten wolle, solle das auch selbst bezahlen. Diese Logik ist genauso halbintelligent, wie wenn ich fordern würde, dass die dereinstigen AHV-Beiträge meiner Kinder nur für mich und andere Eltern ausgegeben werden und die kinderlosen Personen bitteschön selber schauen sollen, wie sie sich ihren Lebensabend finanzieren möchten. Spätestens meine beiden Egoprojekte haben mich aber gelehrt, dass das Leben erst richtig schön ist, wenn wir für andere da sind. Für Freunde, für Partner oder für Kinder. Oder für Andersdenkende. Deswegen respektiere ich alle, die sich für Kinder entscheiden und alle, die sich gegen Kinder entscheiden. Solange dieser Respekt auf Gegenseitigkeit beruht. </span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Lilith war übrigens gar nicht einverstanden mit meiner Einschätzung: «Nein! Mama! Fjonn ist eine kleine Nervensäge! Ich bin eine grosse Nervensäge!»</span></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch/die-schweiz-braucht-weder-vaterschaftsurlaub-noch-kinder/">Die Schweiz braucht keine Kinder und keinen Vaterschaftsurlaub</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch">Mama-Jobs.ch</a>.</p>
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