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	<title>Vereinbarkeit Archive - Mama-Jobs.ch</title>
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		<title>Das neue Unterhaltsrecht &#8211; Echt jetzt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2021 14:35:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Heirat ist für eine Frau keine Absicherung mehr. Bis zur Pensionierung sind Unterhaltszahlungen bei einer Trennung oder Scheidung vorbei, das sagt das Bundesgericht. Was es jetzt braucht, ist endlich eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. «Mama, was schmierst Du Dir da eigentlich ins Gesicht?» «Antifaltencrème.» Kurz durchatmen, Nur<a class="moretag" href="https://blog.mama-jobs.ch/das-neue-unterhaltsrecht/"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p style="font-size:24px" class="has-text-color has-black-color"><strong>Die Heirat ist für eine Frau keine Absicherung mehr. Bis zur Pensionierung sind Unterhaltszahlungen bei einer Trennung oder Scheidung vorbei, das sagt das Bundesgericht. Was es jetzt braucht, ist endlich eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.</strong></p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">«Mama, was schmierst Du Dir da eigentlich ins Gesicht?» «Antifaltencrème.» Kurz durchatmen, Nur noch ¾ Stunden, dann machen sich die Kinder auf den Schulweg. Ich bleibe zuhause, allerdings im HomeOffice, in normalen Zeiten wäre auch ich auf dem Arbeitsweg.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Diesen habe ich jeweils schnell nach dem Ende meines Mutterschaftsurlaubes wieder unter die Füsse genommen. Unter anderem deswegen, weil mich ein Kind nur von ihm selbst, aber nicht von anderen abhängig macht. Seit Studienabschluss finanziere ich mein eigenes Leben, seit der Geburt meiner Kinder deren Leben zur Hälfte mit. Dass das Bundesgericht mit seinen neuesten Entscheiden Ehefrauen und Mütter in die finanzielle Pflicht nimmt, könnte mich als unverheiratete erwerbstätige Mutter also gleich doppelt kalt lassen.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Tut es aber nicht. Denn genauso, wie ich gegen das Burkaverbot war, bin ich dagegen, dass das Bundesgericht den Frauen vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen haben. Und genau das hat das höchste Gericht getan. Jeweils fünf Männer haben die von einem (männlichen) Gerichtsschreibe  vorbereiteten fünf Urteile zum Unterhaltsrecht gefällt. In vier von fünf Fällen haben sie den Unterhalt fordernden Frauen erklärt, sie könnten in der (Hilfs-)Pflege arbeiten. Eine Frau war tatsächlich FaGe, die anderen hatten mit der Pflege aber mutmasslich so viel am Hut wie die Herren Bundesrichter mit der Kinderbetreuung. Ich wäre gespannt auf die Reaktionen gewesen, wenn fünf Bundesrichterinnen einem Informatiker nach einem mehrjährigen, familienbedingten Erwerbsunterbruch erklärt hätten, er könne ja in die Hilfspflege einsteigen.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Trotz der irritierenden Urteilsbegründungen sehen ich und mein Portemonnaie es mit gemischten Gefühlen, wenn gut und teuer ausgebildete Frauen zuhause bleiben und den beruflichen Anschluss verpassen. Die Arbeitgeberin, bei der ich während der Familiengründung beschäftigt war, war stolz auf ihre Frauenförderung. In finanzieller Hinsicht jedenfalls solange, als dass diese Frauen nicht Mütter waren, denn der Arbeitgeberbeitrag an die Kita war mit der Lohnhöhe verknüpft. Für etwas besser verdienende Kaderfrauen fiel der Beitrag weg. Mit der simplen Konsequenz, dass, als sich nach der Geburt meines Sohnesdie Kitakosten verdoppelt haben, in unserer Familienkasse am Ende des Monats weniger war, als wenn ich beruflich brav an Ort und Stelle getreten wäre. Dafür stiegen die Steuern zuverlässig mit jedem Karriereschritt. Man kann es drehen und wenden wie man will, wir Doppelverdienerpaare bezahlen diese Erwerbsunterbrüche oder Erwerbsaufgaben mit. Familie ist aber etwas so Urpersönliches, dass ich dazu bereit bin, denn jede soll ihr Familienleben so gestalten können, wie es für sie und ihre Kinder stimmt.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Nicht bereit bin ich allerdings, dieses Modell nach dessen Scheitern weiter zu finanzieren. Nach einer Trennung soll sich auch derjenige Partner, der seine Erwerbstätigkeit zugunsten der Kinder und auch zugunsten der Karriere des anderen Partners aufgegeben hat, möglichst selbst finanzieren. Abgesehen davon, dass dies unfair ist, da dieser Partner den jahrelangen Unterbruch in aller Regel nicht aufholen kann um wieder dasselbe Einkommensniveau wie während der Beziehung zu erreichen, ist dies unrealistisch. Eine Informatikerin wird in der Hilfspflege nur ausnahmsweise bestehen, ebenso wird eine Wirtschaftswissenschafterin in der Gastronomie in der Regel nicht ihre Erfüllung finden. Bei beiden besteht das Risiko, dass sie deswegen krank werden und / oder Sozialhilfe beziehen müssen. Denn wie ihre berufstätigen Partner hatten sie ihr Leben ursprünglich anders geplant, anders als ihre Partner spüren sie jedoch die finanzielle Konsequenz in aller Härte und ohne realistische Perspektive, etwas ändern zu können.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Wenn sich ein Paar für das Einverdienermodell entscheidet, weil es für sie so stimmt, ist das ok. Aber dann sollen beide Partner die Konsequenzen tragen, wenn die Beziehung scheitert. Diese Konsequenz lässt sich nicht in theoretisch einwandfreien Zweistufenmodellen rechnerisch definieren, wie es das das Bundesgericht akribisch getan hat. Denn die Realität ist komplexer und vielfältiger. Aber um das zu erkennen, bräuchte es vielleicht auch im Bundesgericht durchmischtere Teams. In der uniformen Besetzung jedenfalls hat das Bundesgericht nur vereinzelte gönnerhafte Ausflüge in die Realität unternommen und beispielsweise einer Ehefrau, die auf eine Erwerbstätigkeit zugunsten ihres Sohnes und der Repräsentationsbedürfnisse ihres schwerreichen und massiv älteren Mannes verzichtet hatte, in einer einfachen Milchbüechlirechnung erklärt, wie und dass sie ihren Lebensunterhalt mit einer Tätigkeit in der Hilfspflege künftig alleine stemmen kann.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-color has-medium-font-size has-black-color">Aber vielleicht bin ich ja einfach nur neidisch, dass mir die Option der Repräsentativ-Frau gar nicht offen stand. Denn für eine Trophy-Wife fehlen mir die Eigenschaften, wie mir meine Tochter trocken erklärte: «Ich glaube, das steht nur auf der Packung so.»</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Mental Load: Warum Mütter immer an alles denken müssen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra Schulthess]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2020 07:49:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Jobsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Mental Load]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist «Mental Load»? Vor drei Jahren wurde ich Mama. Aus heutiger Sicht gab es ein Leben davor und eines danach, oder wie ich jeweils sage; vor Christus und nach Christus. Denn etwa so ähnlich fühlt sich die Relevanz dieses Übergangs in meinem kleinen Menschenleben an. Eine der vielfältigen Veränderungen,<a class="moretag" href="https://blog.mama-jobs.ch/mental-load/"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist «Mental Load»?</strong></h2>



<p>Vor drei Jahren wurde ich Mama. Aus heutiger Sicht gab es ein Leben davor und eines danach, oder wie ich jeweils sage; vor Christus und nach Christus. Denn etwa so ähnlich fühlt sich die Relevanz dieses Übergangs in meinem kleinen Menschenleben an. Eine der vielfältigen Veränderungen, die ich insbesondere in Zusammenhang mit Muttersein und Berufsleben festgestellt habe, ist der sogenannte «Mental Load», oder auf deutsch «mentale Last». Ein Begriff, den ich übrigens erst seit diesem Zeitpunkt kenne. Der Begriff wurde vermutlich aus der «Cognitive Load Theory» abgeleitet, die davon ausgeht, dass die Kapazität des Arbeitsgedächtnis begrenzt ist und effektives Lernen nur möglich ist, wenn das Gehirn nicht mit Informationen überladen wird. Mental Load meint eine ermüdende, nie endende Denkarbeit, bei der es vor allem um die Alltagsorganisation mit Kindern geht. Es sind die Dinge, an die gedacht werden müssen, um die sich jemand kümmern muss. Es beginnt schon in der Schwangerschaft: Kinderwagen und Wickelkommode aussuchen, Geburtssaal besichtigen, Hebamme organisieren, Wiedereinstieg mit dem Arbeitgeber koordinieren, Krankenkasse wählen. Eine nicht enden wollende Liste an to do’s, an die gedacht werden müssen, von der Umsetzung ist noch gar nicht die Rede. Nach der Geburt geht es weiter mit der Recherche rund um Maxicosy und Baby-Verdauungsschmerzen sowie Kita-Papierkram. Die gesamte Organisation erscheint einem bisher kinderlosen Menschen unglaublich, ich wollte doch «nur» ein Kind! </p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" width="908" height="508" src="https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Mama-Jobs_Blog_MentalLoad_Bild1.png" alt="" data-id="139663" data-full-url="https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Mama-Jobs_Blog_MentalLoad_Bild1.png" data-link="https://blog.mama-jobs.ch/?attachment_id=139663" class="wp-image-139663" srcset="https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Mama-Jobs_Blog_MentalLoad_Bild1.png 908w, https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Mama-Jobs_Blog_MentalLoad_Bild1-300x168.png 300w, https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Mama-Jobs_Blog_MentalLoad_Bild1-768x430.png 768w" sizes="(max-width: 908px) 100vw, 908px" /></figure></li></ul></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gründe: Alte Rollenbilder und Mutterschaftsurlaub statt Elternzeit</strong></h2>



<p>Nun befinden wir uns nicht mehr in den 50-er Jahren und die Zeiten der vorgeschriebenen Rollenverteilungen sind vorbei. Abgesehen vom Stillen können Väter dieselben Aufgaben rund um die Kinderbetreuung übernehmen. Wie lässt sich also vor diesem Hintergrund erklären, dass vor allem Frauen unter dem Mental (Over) Load leiden? Dir Gründe sind vielschichtig und liegen in fehlenden Rahmenbedingungen, aber auch in verinnerlichten Rollenbildern. Ein Beispiel für eine solche Rahmenbedingung ist die fehlende «Elternzeit». Zwar wurden nun endlich zwei Wochen Vaterschaftsurlaub eingeführt, dies ist jedoch nur einen Tropfen auf den heissen Stein. Längst fällig wäre eine Elternzeit von mindestens 40 Wochen, wie sie in den meisten europäischen Ländern bereits besteht. Die Tatsache, dass die Mutter 14 Wochen Mutterschaftsurlaub beziehen kann und der Vater neuerdings zwei Wochen, impliziert, dass Kinderbetreuung insbesondere die Frau etwas angeht und verstärkt von Beginn weg ein altes Rollenverständnis. Neben äusseren Rahmenbedingungen, ist aber auch unsere Sozialisierung mit ihren immer noch verankerten Rollenbildern in unseren Köpfen für die Ungleichheit zuständig. Es ist noch keine Generation her, wo die gesamte Betreuungsarbeit in alleiniger Frauenhand war. Nun führen wir heute ein scheinbar gleichberechtigtes Leben und kaum sind Kinder da, verfallen wir in alte Rollenmuster. Paare, welche eine traditionelle Rollenverteilung wählen &#8211; er arbeitet voll, sie kümmert sich um die Kinder und den Haushalt &#8211; haben dieses Problem weniger, weil die Verantwortlichkeiten klar sind. Die Problematik besteht dort, wo beide höherprozentig arbeiten und sich Arbeit und Kinderbetreuung aufteilen. Der Mann ist zwar häufig bemüht, zu «helfen», steigt jedoch nicht wirklich auf den «driver seat», sondern sieht sich mehr als Assistenten. Dies würde auch erklären, warum sich viele berufstätige Mütter häufig erschöpft fühlen. Neben dem Mental Load des Jobs kommt eben auch noch der Mental Load der Betreuungsarbeit dazu.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="683" src="https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Emotional-annoyed-stressed-couple-arguing-at-home.-1233751501_3869x2579-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-139669" srcset="https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Emotional-annoyed-stressed-couple-arguing-at-home.-1233751501_3869x2579-1024x683.jpeg 1024w, https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Emotional-annoyed-stressed-couple-arguing-at-home.-1233751501_3869x2579-300x200.jpeg 300w, https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Emotional-annoyed-stressed-couple-arguing-at-home.-1233751501_3869x2579-768x512.jpeg 768w, https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Emotional-annoyed-stressed-couple-arguing-at-home.-1233751501_3869x2579-1536x1024.jpeg 1536w, https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Emotional-annoyed-stressed-couple-arguing-at-home.-1233751501_3869x2579-2048x1365.jpeg 2048w, https://blog.mama-jobs.ch/wp-content/uploads/2020/11/Emotional-annoyed-stressed-couple-arguing-at-home.-1233751501_3869x2579-360x240.jpeg 360w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie lässt sich der Mental Load auf zwei Schultern verteilen?</strong></h2>



<p>Meine Erfahrung mit Mental Load und Rollenbildern ist ähnlich wie die mit kognitiven Verzerrungen im Allgemeinen. Sie entziehen sich unserem Bewusstsein und erfordern eine aktive Reflexion, um nicht in ihre Falle zu tappen. Es gibt ein treffendes Sprichwort, das sagt: «Was der Mensch nicht reflektiert, repetiert er». Insofern braucht es neben längst fälligen strukturellen Veränderungen, eine aktive, zugegebenermassen manchmal unbequeme Auseinandersetzung als Paar, in der man die Selbstverständlichkeit dieser, häufig einseitigen, Aufgabenverteilung bespricht. Dabei besteht die Herausforderung darin, etwas zu formulieren, was unsichtbar ist. Nun könnten böse Zungen sagen, dass der Mental Load eben der individuellen Informationsverarbeitungskapazität oder einem gewissen Perfektionsdrang der Frauen geschuldet ist. Eine bessere Variante erscheint mir, den Mental Load auf beide Partner zu verteilen, damit er nicht zum Overload wird. Dabei können alle vorhandenen Aufgaben rund um das Kind aufgelistet werden, um dann die Verantwortlichkeiten (inklusiv des «daran denkens») aufzuteilen. So unsexy wie es klingt, manchmal braucht es eben auch im Privatleben Excellisten, Mindmaps und wöchentliche Retrospektiven. So wird die Frau wieder mehr Speicherkapazität haben, im Zug die Sitzung für den nächsten Tag vorzubereiten und der Mann wird sich freudig mit dem Kind zum Schuhkauf aufmachen, weil die jetzigen zu klein geworden sind (was übrigens gefühlt alle 3 Monate der Fall ist). </p>
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		<title>Vaterschaftsurlaub nur für Weicheier?</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/vaterschaftsurlaub/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 21:58:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissen und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Referendum]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterschaftsurlaub Schweiz 2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>«Einen Moment – ich muss nur noch kurz Papi schreiben, dass er die Wäsche in die Maschine tun soll.» Und dann wollte ich mein Handy auch wieder in die Tasche stecken und ganz bei den Kids sein. Mit Sicherheit hätte sich sonst im Park wieder jemand in all seinen bequemen<a class="moretag" href="https://blog.mama-jobs.ch/vaterschaftsurlaub/"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="blog-text">
<p>«Einen Moment – ich muss nur noch kurz Papi schreiben, dass er die Wäsche in die Maschine tun soll.» Und dann wollte ich mein Handy auch wieder in die Tasche stecken und ganz bei den Kids sein. Mit Sicherheit hätte sich sonst im Park wieder jemand in all seinen bequemen Vorurteilen bestätigt gefühlt: Diese jungen (naja, seien wir mal grosszügig) Mütter heutzutage. Hängen den ganzen Tag nur am Handy und tun nix. Und jetzt wollen die doch tatsächlich in ihrem Nixtun noch Gesellschaft. Denn sie wünschen einen Vaterschaftsurlaub</p>
<p>Wo immer ich im Folgenden einen * voransetze, habe ich das «Argument» aus dem «Argumentarium» des Referendumskomitees oder von den ins Rampenlicht geschubsten Exponentinnen oder aus den parlamentarischen Beratungen. Hier spricht die Realsatire für sich, und ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken. Also, los geht’s:</p>
<h4><span>* Der Mutterschaftsurlaub dient ausschliesslich der körperlichen Erholung.</span></h4>
<p>Die Mutter soll sich gefälligst selbstverantwortlich erholen, denn: *Es ist bedenklich, dass die Eigenverantwortung der Familie minimiert wird. Schliesslich haben es die *Urgrossmutter, die Grossmutter, die Mutter und die Ex-Frau auch ohne Staat geschafft. Stimmt schon, bereits in der Steinzeit hat es eine so dermassen grosse Zahl Frauen ohne Staat geschafft, dass die Menschheit heute noch existiert. Die Forderungen nach einem Vaterschaftsurlaub sind also neumodischer Luxus.</p>
<h4><span>* Der Vaterschaftsurlaub ist staatlich verordnete Freizeit.</span></h4>
<p>Zuhause bei den Kindern zu sein ist *Papiplausch. Sobald frau sich von den Strapazen der Geburt erholt hat, kann sie also auch pläuscheln. Jede Stay-at-home-Mum leistet sich den Luxus jahrelanger Freizeit. Das hat unser Land noch nicht in den Kollaps getrieben. Aber zwei Wochen Vaterschaftsurlaub, finanziert mit 0.06 zusätzlichen Lohnprozenten, das wird unserer Wirtschaft das Genick brechen.</p>
<h4><span>* Der Vaterschaftsurlaub zerstört die Konkurrenzfähigkeit der KMU.</span></h4>
<p>Deswegen stehen ja alle skandinavischen Länder mit ihrer langen und etablierten Elternzeit am wirtschaftlichen Abgrund. Oder war das andersrum? Jedenfalls kostet beispielsweise ein Medizinstudium die Steuerzahlenden über den Daumen gepeilt eine halbe Million Franken. Viel Geld dafür, wenn die Ärztin nach der Geburt ihres Kindes so lange zuhause bleibt, bis sie den beruflichen Anschluss verpasst hat. Ich jedenfalls möchte mich nicht von einer Chirurgin operieren lassen, deren praktische Berufserfahrung sich in den vergangenen Jahren auf das Verarzten aufgeschürfter Knie beschränkt hat.</p>
<p>Nun eben, diese versandeten Millionen – wenn man alle unfreiwillig zuhause bleibenden gut ausgebildeten Mütter einrechnet, wohl eher Milliarden – sind für das Referendumskomitee kein Problem. Denn tatsächlich geht es gar nicht ums Geld, sondern schlicht darum, das eigene Weltbild durchzustieren. <a href="https://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/83660/von-wegen-weichei-papa/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Und in diesem Weltbild ist ein aktiver Vater ein schnullerlutschendes <span>Weichei</span></a><span></span><span></span><span></span><span></span>. Auch da geht nicht die Fantasie mit mir durch, das ist tatsächlich das Sujet der Kampagne. Das Argumentarium schliesslich zerstreut letzte Zweifel, ob ich das Sujet vielleicht doch falsch verstanden haben könnte:<span>&nbsp; </span></p>
<h4><span>* Der Vaterschaftsurlaub zwingt die Männer dazu, umsorgende Väter zu werden, die vermehrt Betreuungsaufgaben übernehmen. </span></h4>
<p>Ich kapiere im Moment nichts mehr, ist denn nun der Vaterschaftsurlaub Wellness auf Kosten der steuerzahlenden Bevölkerung oder muss der Vater im Urlaub anpacken? Die zuständige parlamentarische Kommission beruhigt jedenfalls: «Beim Vaterschaftsurlaub handelt es sich um ein Recht und keine Pflicht.» Also keine Angst, meine lieben Herren des Referendumskomitees: Sollten Sie (noch einmal) Vater werden, dürfen Sie während und nach der Geburt jederzeit wieder an Ihren Arbeitsplatz flüchten. Und meine lieben Damen des Referendumskomitees: Sollten Sie noch Kinder kriegen wollen, haben Sie nach wie vor das Recht, Ihr Kind selber zu stillen und den Vater Ihres Kindes auch vom Wochenbett aus zu betreuen.</p>
<p>Wir durften übrigens von – wenn auch im europäischen Vergleich mickrigen – einer beziehungsweise zwei Wochen Vaterschaftsurlaub profitieren. Und ich beziehungsweise Lilith kann bestätigen: Dieser Urlaub zerstört nicht jede Marotte eines Mannes. Lilith wies mich an, das Handy noch nicht einzupacken: «Mama, das reicht nicht. Du musst noch schreiben, dass er die Waschmaschine auch anstellen muss.»</p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Wenn die Krippe zu teuer ist um arbeiten zu gehen</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2019 22:42:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Krippenkosten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was sind die Lösungsansätze damit sich das Arbeiten für beide Eltern lohnt. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch/wenn-die-krippe-zu-teuer-ist-um-arbeiten-zu-gehen/">Wenn die Krippe zu teuer ist um arbeiten zu gehen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch">Mama-Jobs.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="blog-text">
<p>«Lue, das isch en Träppe!» «Lilith, uf Bärndütsch seit mä nid Träppe!» Vielleicht, weil mein eigenes Berndeutsch unter mehr als 20 Jahren in der Innerschweiz gelitten hat, bin ich hier gar nicht tolerant. Glücklicherweise spricht meine Tochter aber meistens ein lupenreines Berndeutsch, sicherlich auch dank ihrer Kita- und Kindergartengspänlis: <a href="https://www.nzz.ch/schweiz/fruehfoerderung-unesco-kommission-verlangt-einen-quantensprung-ld.1462625" target="_blank" rel="noopener noreferrer">«Was in den ersten drei Lebensjahren geschieht, hat wesentlichen Einfluss auf die spätere Bildung und das Leben eines Menschen»,</a> so die Schweizer Unesco-Kommission.</p>
<p>Hapert es bei den Eltern jedoch nicht nur am lokalen Dialekt, sondern können sie ihre Kinder, aus welchen Gründen auch immer, überhaupt nicht auf die Schule, ihre berufliche und soziale Zukunft vorbereiten, ist eine Kita also noch mehr Gold wert als sie dies für uns berufstätige Eltern und unsere Kinder ohnehin schon ist: Sie gibt den Kindern die Chance auf die gleichen Startbedingungen. Und wer erfolgreich in die obligatorische Schulzeit startet, hat grössere Chancen auf einen Abschluss, mit dem ein vom Staat und damit ein von unseren Steuern unabhängiges Leben möglich ist. Eigentlich eine einfache Rechnung&#8230;&nbsp;</p>
<h4><span>Erwerbstätigkeit kann sich nicht jeder leisten:</span></h4>
<p>Deren Resultat doch nur sein kann, dass Kitas ohne Wertediskussion staatlich finanziert sein sollten. Irrtum. Wir Eltern in der Schweiz finanzieren unsere Kitaplätze grösstenteils privat. Teuer sind dabei nicht die tiefen Löhne des Kitapersonals oder die angebliche Überregulierung. <a href="https://soziale-sicherheit-chss.ch/artikel/familienergaenzende-kinderbetreuung-neue-finanzhilfen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kaufkraftbereinigt sind diese Kosten nicht höher als jene in den Nachbarstaaten. Einsame Spitze ist aber der Privatanteil, den wir Eltern berappen.</a> Mein Partner und ich geben beispielsweise einen Betrag aus, mit dem wir uns jährlich einen neuen SUV leisten könnten. Ich kann das verschmerzen, ich habe eh keinen Fahrausweis. Andere aber dürften das mit weniger Humor sehen. Das Resultat ihrer Rechnung ist, dass sie sich die Berufstätigkeit beider Elternteile nicht leisten können: Die Kosten der Kinderbetreuung und die Steuerprogression fressen das zweite Einkommen mehr als auf.</p>
<p>Das scheint so gewollt zu sein. <a href="https://www.parlament.ch/press-releases/Pages/mm-wbk-n-2019-02-22.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates sieht keinen unmittelbaren Handlungsbedarf bei der frühkindlichen Förderung</a> und beantragt eine entsprechende parlamentarische Initiative zur Abschreibung. Weitgehend als selbst zu bezahlende Privatsache sieht auch der Kanton Thurgau die Frühförderung an und will deswegen sogar die <a href="https://www.derbund.ch/schweiz/standard/schule-soll-nicht-mehr-in-jedem-fall-gratis-sein/story/26856182?track" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesverfassung ändern lassen damit der Volksschulunterricht nicht mehr unentgeltlich ist</a>: Wessen Kind bei Kindergarteneintritt noch nicht anständig Deutsch kann, der soll den Deutschunterricht selbst bezahlen.</p>
<h4><span>Doch eigentlich gute Voraussetzungen:</span></h4>
<p>Abgesehen davon, dass die Leidtragenden die Kinder sind, die weder für ihre Eltern noch für die Politik was können: Wie absurd ist es denn, die Kosten der familienergänzenden Betreuung grösstenteils den Familien zu überlassen und diese Familien dann zu bestrafen, wenn sie sich diese Betreuung nicht leisten können? Immerhin hat derselbe Kanton Thurgau jüngst den Steuerabzug für die Kosten der familienexternen Betreuung vervielfacht. Dasselbe ist für die Bundessteuer geplant, eben hat <a href="https://www.watson.ch/schweiz/wirtschaft/231555516-mehr-steuerabzuege-fuer-kinder-so-will-der-nationalrat-familien-entlasten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Nationalrat den Steuerabzug für die externe Kinderbetreuung auf 25&#8217;000 CHF erhöht</a>. Aber nicht ohne Getöse von links und rechts: Den einen stiess sauer auf, dass von diesem Abzug auch Gutverdienende profitieren. Na danke schön. Wie soll bei so einer Logik der Anteil der Frauen in Kaderpositionen steigen? Die anderen beklagten die finanzielle Benachteiligung der Frau, die zuhause ihre Kinder betreut. Schlicht falsch, die Rechnung. Aber viel absurder: Wenn es dann darum geht, geschiedene Mütter zu unterstützen, die sich wegen des langen Erwerbsunterbruchs nicht selber finanzieren können, pocht dieselbe Seite auf die Selbstverantwortung.</p>
<h4><span>Die Krux der Selbstverantwortung:</span></h4>
<p>Selbstverantwortung ist eine gute Sache. Mit ideologischen Argumenten die Selbstverantwortung zu verunmöglichen, weniger. Selbstverantwortung kann nämlich nur übernehmen, wer eine echte Wahl hat. Die haben wir aber nicht, solange wir den Löwenanteil der familienexternen Kinderbetreuung privat finanzieren müssen.</p>
<p>Ich bin jedenfalls gespannt. Wir haben eben die Klassenliste für unsere zwei Kids erhalten. Die Namen bilden möglicherweise den ganzen Globus ab, aber offen gestanden müsste ich die Namen googeln um genau zu wissen woher diese stammen. Meine Tochter hat meine sprachliche Intervention übrigens nicht gross beeindruckt: «Allora. Questa è una treppa.»</p>
</div>
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		<title>Kinder per Kita App überwachen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2019 08:17:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Kita App werden Eltern in Echtzeit über den Tagesablauf ihrer Kinder informiert. Neue Tools fordern Eltern, sich mit dem Bedürfnis nach Sicherheit und der Herausforderung die Kontrolle loslassen zu können auseinanderzusetzen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="blog-text">
<p>Lilith machte vor zwei Jahren bei der Kontrolle brav mit: «Welche Farbe siehst Du hier?» «Grün». Wie alt bist Du? «Vier». Welche Zahl siehst Du hier? «Acht». Unsere Kinder werden schon von klein auf gemessen, gewogen, die Daten fein säuberlich festgehalten und mit dem Durchschnitt verglichen. Selbstverständlich ist diese medizinische Versorgung durch hochqualifizierte Fachkräfte ein Privileg, welches ich nicht missen möchte.</p>
<p>Aber irgendwie ist die Sache ausser Kontrolle geraten. Wir wollen nicht mehr nur wissen, ob sich unsere Kinder gesund entwickeln. Nein, wir wollen jedes Detail über, von und im näheren oder weiteren Zusammenhang mit unserem Kind kennen und kontrollieren. Da reicht es nicht, wenn die Kita-Frau am Abend über den Tag mit dem Kind informiert. Nein, all diese Informationen <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/ein-push-bei-jedem-pupser/story/13208195">erhalten Eltern seit neuestem via Kita App in Echtzeit</a>. Ich stelle mir das gerade vor: Ich präsentiere mein neues Konzept – da vibriert mein Handy mit der Information, dass Fjonn gerade auf dem Klo war. Oder ich sitze in einem Mitarbeitergespräch und auf meinem Handybildschirm blinkt die Nachricht, dass sich Lilith mit einem anderen Kind über einen Strohhalm gezankt hat.</p>
<h4><span>Kita App liefert laufend Informationen</span></h4>
<p>Das Angebot stösst auf reges Interesse. In der Kita, welche die App testet, haben alle Eltern mitgemacht. Vor ein paar Jahren hätte ich das wohl auch. Die Kaderfrau mit der eben fertig geschriebenen Doktorarbeit hatte nämlich von den kleinen temperamentvollen Menschlein und dem Umgang mit ihnen nicht die leiseste Ahnung. Also hat sie alle verfügbaren Informationen aufgesaugt, um alles perfekt zu machen. So schien mir ein altes Papa Moll Buch nicht mehr so ganz pädagogisch wertvoll und ich habe die Geschichte beim Erzählen in Echtzeit angepasst. Fjonn, damals 2, hat sich das eine Weile angehört, sich dann resolut den pädagogisch ebenfalls nicht wertvollen Nuggi aus dem Mund gezogen und genervt gesagt: «Mama, jetzt erzähl einfach die Geschichte».</p>
<p>Er hat mich überzeugt – heute würde ich jedenfalls dankend auf eine solche Überwachungsapp der Kita verzichten, böte sie denn eine solche an. Passierte meinen Kindern etwas Schlimmes, erführe ich das sowieso und liesse jedes Konzept liegen und jeden Mitarbeiter stehen. Stuhlgänge und Strohhalme können aber bis zum Abend warten. Einmal hatte Lilith die glorreiche Idee, sich eine ungeniessbare Beere von einem Strauch zu pflücken und sich in den Mund zu stecken. Die Betreuungsperson handelte rasch: Sie rief Tox Info an, notierte sich deren Auskunft und informierte mich am Abend über Beere und ärztlichen Hinweis. Kind gesund, Job erledigt, alles gut.</p>
<h4><span>Kontrolle ist gut, Loslassen können auch</span></h4>
<p>Ich vertraue darauf, dass es meinen Kindern auch an anderen Orten als bei mir an der physischen oder digitalen Hand gut geht. <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/eine-solche-app-erzieht-zur-abhaengigkeit/story/17490982">Und genau darin liegt unsere Chance, trotz und wegen unserer Kinder im Beruf durchzustarten</a>. Loslassen bleibt natürlich eine ständige Herausforderung &#8211; mir macht es schon Bauchweh wenn ich daran denke, dass bald beide Kids ihren Kindergarten &#8211; und Schulweg unter die eigenen, immer grösser werdenden, Füsse nehmen. Nicht nur uns, sondern auch unseren Kindern tun wir aber einen Gefallen, wenn wir uns dieser Herausforderung stellen. Denn auch sie wollen nicht ständig überwacht werden. Weder per Kita App noch per Smartwatch noch per Elterntaxi.</p>
<p>Mit der Zeit wurde es Lilith übrigens auch bei der Vierjahreskontrolle zu blöd. Auf die Frage des Kinderarztes, wie viele Kinder sie auf dem Bild sehe, hat sie geseufzt, die Schultern gezuckt und gemeint: «Ganz viele».</p>
<p><a href="https://jobsfuermama.ch/search/#results/5c6c74f3fb8089702be4185b?page_num=1&amp;kw="><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone" src="https://jobsfuermama.ch/wp-content/uploads/2018/09/CTA_Jobs-die-zur-Dir-passen.png" alt="Job für Mama CTA" width="2480" height="271"></a></p>
</div>
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		<title>annabelle Macherinnen: So klappt es mit Kindern und Karriere</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/annabelle-macherinnen-so-klappt-es-mit-kindern-und-karriere/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jobsfuermama GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2018 16:32:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>annabelle feiert ihr 80-jähriges Jubiläum mit einer besonderen Serie über 80 Schweizer Macherinnen. Jill ist eine davon und wurde nach 9 Tipps gefragt, wie Kinder und Karriere zu vereinbaren sind. Wir sind sehr stolz und inspiriert. Ladies, the future is Female! </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;"><strong>annabelle</strong> feiert ihr&nbsp;80-jähriges Jubiläum mit einer besonderen Serie über Schweizer Macherinnen. <span>Während des Jubiläumsjahrs stellt <strong>annabelle</strong> 80 Frauen vor, die Klischees trotzen, Widerstände überwinden, Neues schaffen oder Altes neu definieren – d</span><span>enn: The Future Is Female.</span></span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Eine der 80 ausgewählten Schweizer Macherinnen ist Jill, Gründerin von jobsfuermama.ch. Jill wurde nach 9 Tipps gefragt, um Kinder und Karriere zu vereinbaren. Diese Woche war es soweit, der Beitrag ging diese Woche online. Wir freuen uns und gratulieren herzlich!</span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Link:&nbsp;<a style="color: #3679ba;" href="https://www.annabelle.ch/video/schweizer-macherinnen/so-klappt-es-kindern-karriere-48429">So klappt es mit Kindern und Karriere&nbsp;</a></span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Viel Spass beim lesen und wir freuen uns über euer Feedback</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Teilzeit macht Väter unglücklich und Windeln wechseln Mütter happy</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/teilzeit-macht-vaeter-ungluecklich-und-windeln-wechseln-muetter-happy/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Beutler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2018 09:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Studie mit dem «brisanten» Befund, Teilzeitarbeit mache Väter unglücklich, sorgte diesen Sommer für mediale Aufmerksamkeit. Jetzt entpuppt sich die Studie als falsch. Wirkung zeigt sie dennoch, indem sie den Trend zu einer «Politik der Blockade» in Sachen Vereinbarkeit weiter vorantreibt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="blog-text">
<p>Lilith steht kopfschüttelnd neben ihrem Papi: «Ich mach das. Du hast Fjonn wieder meine Kleider angezogen.» Zum Glück arbeitet Papi 100%, sonst wäre nicht nur Fjonn ständig falsch gekleidet, sondern Papi auch unglücklich. Das behauptet jedenfalls Martin Schröder, der im Juli brisantes Datenmaterial zur Zufriedenheit von Schweizer Teilzeitarbeitenden präsentiert hat: «Väter werden rapide unglücklicher, je stärker sie ihr Pensum reduzieren. <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Teilzeitarbeit-macht-Vaeter-ungluecklich/story/21102956">Teilzeitarbeit macht Väter unglücklich</a>.»</p>
<p>Der Appell, Männer Männer bleiben zu lassen, folgt auf Fuss: «Man sollte Männer nicht gegen ihren Willen aus der Erwerbsarbeit hinaus- und in die Familienarbeit hineindrängen, ausser man ist bereit, eine Verringerung ihrer Lebenszufriedenheit in Kauf zu nehmen.» Dabei kontert Schröder nicht etwa die Forderung nach einer zwingenden Teilzeitquote für Männer, sondern spricht sich auch gleich gegen einen obligatorischen Vaterschaftsurlaub aus. Nun, wenn ein paar Wochen zuhause mit dem Kind einen Vater unglücklich machen, hat der möglicherweise ein tiefer liegendes Problem.</p>
<p>Ein tiefer liegendes Problem habe ich mit der ganzen Studie. «[W]er wie ich mit den Daten des Sozio-oekonomischen Panels arbeitet, kann in der Tat verlässliche Aussagen dazu liefern, wie zufrieden die Menschen mit ihrem Leben sind», verkündet Herr Schröder. Wie verlässlich die Aussagen sind, zeigt ein <a href="https://www.infosperber.ch/Medien/Bestatigt-Teilzeit-Vater-sind-nicht-unzufrieden">Bericht des infosperber</a>: Die Studie unterscheidet nicht, ob die Väter freiwillig oder nicht freiwillig Teilzeit arbeiten. Dass nun aber jemand, in dessen Betrieb Kurzarbeit gilt, nicht sonderlich glücklich ist, ist nicht weiter erstaunlich und dürfte eher weniger mit der so furchtbaren Familienarbeit zu tun haben. Die bereinigten Ergebnisse lassen denn auch den Schluss zu, dass, Überraschung, Teilzeit arbeitende Väter nicht unglücklicher sind als Vollzeit arbeitende Papis. So. Das hätten wir geklärt.</p>
<p>Nicht geklärt haben wir aber, warum es aktuell so beliebt zu sein scheint, das Rad in Sachen Vereinbarkeit bis zum Anschlag zurückzudrehen. Bisher hat sich noch jede ach so brisante Studie, welche «bewiesen» hat, dass sich Papi im Büro und Mama beim Windeln wechseln am wohlsten fühlt, beim genaueren Hinsehen als im besten Fall unterhaltend erwiesen. Ein bisschen Unterhaltung ist ja auch nichts Schlimmes. Schlimmer finde ich, dass diese Studien und die Berichterstattung zu einer Grundstimmung beitragen, die schon fast verschwörerische Züge annimmt: Frauen würden nur widerwillig und wegen des gesellschaftlichen Druckes auswärts arbeiten gehen, da sie eigentlich lieber zuhause bleiben würden. Eine nette Dame aus meinem Umfeld hat mich denn auch mal ganz im Vertrauen gefragt, wem ich durch meinen Job denn etwas beweisen möchte – aus tiefstem Herzen wüsste ich doch, dass ich eigentlich lieber zuhause bei den Kindern bleiben würde.</p>
<p><a href="https://jobsfuermama.ch/search/#results/5b8cfc0e95a0872e6f50ce71?page_num=1&amp;kw="><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone" src="https://jobsfuermama.ch/wp-content/uploads/2018/09/CTA_Jobs-die-zur-Dir-passen.png" alt="Call to action im Beitrag Studie Teilzeit macht Väter unglücklich" width="2480" height="560"></a></p>
<p>Ich glaube es ist diese Grundstimmung, die in Sachen Vereinbarkeit zu einer <a href="https://jobsfuermama.ch/die-seltsame-moral-der-kitapolitik-der-schweiz/">Politik der Blockade</a> führt: Es wird gestöhnt über zu hohe Steuern – gleichzeitig bleiben hochqualifizierte Frauen zuhause und wir können uns die Millionen von Steuergeldern, die deren Ausbildung gekostet haben, ans Bein streichen. Diejenigen, für die jegliche Quote des Teufels ist, klagen über die «verweiblichte» Volksschule. Unsere Herren Bundesräte, <a href="https://www.blick.ch/news/politik/das-meint-blick-politik-chefin-serm-n-faki-zum-vaterschaftsurlab-dieser-entscheid-ist-windelweich-id8448235.html">für die bekanntlich ein Tag Vaterschaftsurlaub ausreicht</a>, legen die schon faltige Stirn in noch mehr Falten, wenn sie wieder einmal den Fachkräftemangel feststellen. Und für wen Teilzeitarbeit die Männer ins Verderben führt, sind die erschöpften berufstätigen Mütter wahrscheinlich Beweis dafür, dass Frauen zu wenig belastbar sind für die Berufswelt.</p>
<p>Das alles erinnert mich an meine Kinder, die ihre Sachen nach Gebrauch wahlweise in eine Schublade stopfen oder unter das Bett pfeffern und sich dann immer wieder neu wundern, dass sie nichts mehr finden. Es gibt sicher irgendeine entwicklungspsychologische Erklärung für dieses Verhalten. Vielleicht ja auch für die Entscheide in Politik und Gesellschaft. Ich habe aber leider nicht Psychologie studiert und werde sie deswegen wohl nie verstehen. Lilith hat es auch aufgegeben, ihrem Papi den Unterschied zwischen ihren und Fjonn’s Kleidern erklären zu wollen: «Ich glaube, Männer haben einfach ein bisschen ein Durcheinander im Kopf.»</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch/teilzeit-macht-vaeter-ungluecklich-und-windeln-wechseln-muetter-happy/">Teilzeit macht Väter unglücklich und Windeln wechseln Mütter happy</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch">Mama-Jobs.ch</a>.</p>
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			</item>
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		<title>IKEA: Diversity dank gutem Recruiting</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/ikea-diversity-dank-gutem-recruiting/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadine Jürgensen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2018 12:05:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ina Rhöös erklärt, wie es IKEA gelingt Diversity zu schaffen und wieso Frauen in der Schweiz mit ihrem Partner besser verhandeln müssen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch/ikea-diversity-dank-gutem-recruiting/">IKEA: Diversity dank gutem Recruiting</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch">Mama-Jobs.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr style="size: 1px; width: 100%;" />
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-79041 size-medium alignleft" src="https://jobsfuermama.ch/wp-content/uploads/2018/06/Ina-Rhöös-IKEA-Employer-Branding-Recruiting-Diversity-and-Inclusion-300x300.png" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p><em><span style="color: #777777; font-size: 1.2em;">Erfolgreiches Unternehmen dank gutem Recruiting und zielgerichteter Ausbildung der Mitarbeitenden – <strong>Ina Rhöös</strong>, Leiterin Employer Branding &amp; Recruiting Diversity and Inclusion bei IKEA, steht jobsfürmama Rede und Antwort.</span></em></p>
<hr style="size: 1px; width: 100%;" />
<h5 style="line-height: 1.7;"><big>Welche Aufgaben haben Sie als «Diversity Expertin» und weshalb sind diese für ein Unternehmen wie IKEA wichtig?</big></h5>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Unser Ziel ist es, dass sich unsere Kundinnen und Kunden bei uns wohl und verstanden fühlen. Das geht nur, wenn unsere Mitarbeitenden ein Spiegel von denjenigen Menschen sind, die bei uns einkaufen. Deshalb müssen sich nicht nur Kundinnen und Kunden wohlfühlen, sondern auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Stichwort dazu heisst „inclusion“. Es bedeutet, dass sich jeder willkommen und wertgeschätzt fühlen soll.</span></p>
<h5 style="line-height: 1.7;"><big>Wie erreicht das Diversity-Gremium dieses Ziel?</big></h5>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Bei uns spielt es keine Rolle, wer du bist. Es kommt nicht auf Herkunft, Alter, Nationalität und sexuelle Ausrichtung an, oder darauf, ob jemand introvertiert oder extrovertiert ist. Erst wenn jeder und jede bei der Arbeit sich selber sein darf, bringt sie oder er uns als Firma weiter. Dazu gehört auch, dass wir unsere Führungskräfte in Workshops über die Problematik der kognitiven Wahrnehmungsverzerrung («<a style="color: #3679ba;" href="https://www.youtube.com/watch?v=dVp9Z5k0dEE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unconscious bias</a>») und die Vorteile von gemischten Teams («diversity») informieren.</span></p>
<h5 style="line-height: 1.7;"><big>Unconscious bias, was bedeutet dieser Begriff?</big></h5>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Gemeint sind die unbewussten Vorurteile, Stereotypen und andere Denkfehler, die wir alle haben. Von der Evolution des Menschen her gesehen, machten diese Denkmuster durchaus Sinn. Denn so konnten unsere Vorfahren innert Sekunden eine Lage einschätzen und entscheiden, ob sie z.B. vor etwas Unbekanntem flüchten oder Eindringlinge angreifen sollten. Wir brauchen ungefähr drei bis sieben Sekunden, um unser Gegenüber einzuschätzen. Menschen, die uns ähnlich sind, mögen wir eher. Dies nennt man «similarity bias». </span></p>
<h5 style="line-height: 1.7;"><big>Was raten Sie als Expertin, damit „bias“-freie Entscheidungen in Unternehmen unterstützt werden?</big></h5>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Ganz ohne Vorurteile werden wir nie sein. Das haben wir alle in uns. Aber ich würde mir wünschen, dass alle Unternehmen bei Beförderungen einen Talent-Pool aufbauen, aus dem mit dem Vier-Augen-Prinzip die besten Leute ausgewählt werden, damit nicht alles in der Macht einer einzelnen Person liegt.</span></p>
<h5 style="line-height: 1.7;"><big>Wegen der „similarity bias“, welche Sie eben angesprochen haben?</big></h5>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Ja genau, denn heute liegt diese Macht hauptsächlich in der Hand von Männern und es ist schwierig davon wegzukommen. Beispielsweise ist das Wort „Manager“ für viele automatisch männlich und ich versuche immer zu unterstreichen, dass es eben auch eine „SIE“ sein kann. Diese sprachliche Typisierung von Wörtern und Berufsbildern ist wirklich ein Problem, weil sie bewirkt, dass junge Frauen es gar nicht in Betracht ziehen „Manager“ zu werden. Wir müssen den jungen Frauen das Gefühl geben, dass sie alles werden können was sie möchten.  </span></p>
<h5 style="line-height: 1.7;"><big>Welche Unterschiede verblüffen Sie bei Bewerbungsprozessen immer wieder?</big></h5>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Studien zeigen, dass sich Männer auf Jobs bewerben, wenn sie bereits 30 Prozent der Anforderungen erfüllen – Frauen bewerben sich dagegen meist erst dann, wenn sie mehr oder weniger alle Punkte erfüllen. Diese Erfahrung machen wir auch. Dazu haben Männer oft eine Lohnvorstellung, die über dem liegt, was wir zahlen können. Die Frauen sagen hingegen: „Ich freue mich so, dass ich den Job bekomme. Der Lohn ist mir egal“. Wenn wir hier nicht aufmerksam wären, hätten wir ganz schnell eine viel zu grosse Lohnschere zwischen den Geschlechtern innerhalb des Unternehmens. Frauen verhandeln den Lohn also schlechter. Dies heisst aber nicht, dass sie den Lohnunterschied zwischen Frau und Mann als weniger unfair empfinden. Ein interessantes Video zu diesem Thema gibt es: <a style="color: #3679ba;" href="https://www.youtube.com/watch?v=bH9AyDYbrEc">hier</a>.</span></p>
<h5 style="line-height: 1.7;"><big>Viele Frauen machen in der Schweiz die Erfahrung, dass sie gerade mit kleinen Kindern auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind. Beobachten Sie das auch?</big></h5>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Ja, das kann ich nachvollziehen. Ich kenne viele Frauen hier in der Schweiz, die damit Mühe bekunden. Bei IKEA </span><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">benachteiligen wir niemanden, auch nicht die Väter. Sonst hätten wir keinen Anteil von 50/50 – und das ganz ohne Quote.</span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Aber ich kenne schon Fälle aus anderen Unternehmen, bei denen Frauen mit Kindern im Einstellungsgespräch gefragt worden sind, ob sie denn auch die Kinderbetreuung sicherstellen könnten. So etwas würde ein Mann doch nie gefragt werden. Ich bin sicher: Eine Frau bewirbt sich doch nicht, wenn die Kinderbetreuung nicht organisiert wäre.</span></p>
<h5 style="line-height: 1.7;"><big>Und doch ist Kinderbetreuung, oder zumindest deren Organisation, in der Regel Sache der Frauen.</big></h5>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Ja, hier müssen sich die Frauen halt auch durchsetzen und sich jemanden suchen, der bereit ist, mit ihnen die Aufgaben zu teilen. </span></p>
<h5 style="line-height: 1.7;"><big>Wie kommt IKEA Eltern entgegen?</big></h5>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Bei uns setzen wir keine Karrieren „on hold“, auch wenn wir denken, eine Frau könnte bald Mutter werden oder es bereits geworden ist. Und wir bieten auch den Vätern beispielsweise die Möglichkeit Teilzeit zu arbeiten, damit sich der Job mit der Familie vereinbaren lässt.</span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Hier wäre sicher mehr Flexibilität aller Arbeitgeber gefragt. Ich denke in Zukunft werden sich die Arbeitgeber mehr anpassen müssen, sonst finden sie bald keine guten Leute mehr. Die Attraktivität als Arbeitgeber steigt und die Leute kommen so lieber arbeiten. Und ja, wäre ich ein Mann und hätte einen Arbeitgeber, der mir nicht entgegenkommt, würde ich kündigen und mir etwas anderes suchen. Es ist zu einfach sich hinter dem Argument zu verstecken, die Industrie erlaube es nicht oder der Arbeitgeber lasse nicht mit sich reden.</span></p>
<h5 style="line-height: 1.7;"><big>Nach wie vor suchen Mütter in der Schweiz oft Teilzeitstellen währenddem Väter Vollzeit arbeiten. Warum „knicken“ immer die Mütter ein?</big></h5>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Ich kann nachvollziehen, dass es ein rationaler Entscheid ist, dass Mütter mit kleinen Kinder eher zu Hause bleiben. Die Strukturen in der Schweiz fördern dies, beispielsweise mit hohen Krippenkosten oder Schulzeiten, wegen derer man mittags zu Hause sein muss. Dazu kommt, dass es meistens die Männer sind, die Führungspositionen innehaben und mehr verdienen (noch immer besteht ein Lohnunterschied von durchschnittliche 15 Prozent für gleiche Arbeit). </span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Aber auch hier spielen wieder „unconscious biases&#8220; mit: Was macht in der Schweiz eine gute Mutter aus? Viele Leute hier sind damit aufgewachsen, dass die Mutter zu Hause ist. Es ist extrem schwierig sich aus dieser Rollenaufteilung zu lösen, denn es hat auch mit der Integration in der Gesellschaft zu tun. Aber eines sollten die Mütter nicht vergessen: Da sie oft mehrere Jahre aussetzen und danach viele Jahre Teilzeit arbeiten, schlägt sich das in <a style="color: #3679ba;" href="http://www.equalpayday.ch)/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">massiv niedrigeren Renten und Pensionskassenguthaben nieder.</a> Ich weiss, es ist schwierig gegen ein ganzes soziales Gefüge zu schwimmen. Aber: Wer nicht Hausfrau werden will, muss eben kämpfen.</span></p>
<h5 style="line-height: 1.7;"><big>Wie unterschiedlich empfinden Sie die Rollenbilder in der Schweiz im Vergleich zur ihrer Heimat?</big></h5>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Ich komme aus Schweden, einem Land, in dem die Väter mindestens drei Monate Vaterschaftsurlaub haben, oft aber auch sechs Monate oder mehr beziehen. Es ist dort normal, dass man diese Zeit untereinander aufteilt. In der Schweiz ist das leider nicht der Fall, da die Gesellschaft wohl noch nicht so weit ist.</span></p>
<h5 style="line-height: 1.7;"><big>Warum ist das aus Ihrer Sicht so?</big></h5>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Ich denke, Mütter und Väter müssten das aktiv einfordern – aber natürlich muss dazu auch ein Wunsch vorhanden sein. Ich glaube, das Bild einer perfekten Mutter in der Schweiz sieht wie gesagt so aus, dass sie vor allem für ihre Kinder da ist und nicht beide Eltern gleichermassen einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Die Schweiz lebt im Vergleich zu Schweden sicher noch ein viel konservativeres Bild von Mutter und Vater. </span></p>
<h5 style="line-height: 1.7;"><big>Was hat es gebraucht, dass sich das in Schweden verändert hat?</big></h5>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Als der Vaterschaftsurlaub in den 1970er Jahren eingeführt worden ist, haben erst ganz wenige Väter davon Gebrauch gemacht. Aber als es immer mehr Männer gab, die öffentlich als Vorbilder fungierten, hat sich das stark geändert. Später wurde der Urlaub dann auch noch verlängert. Heute kenne ich keinen schwedischen Mann in meinem Freundeskreis, der keinen Vaterschaftsurlaub gemacht hat, als er Vater wurde.</span></p>
<p><em><span style="color: #777777; font-size: 1em;">Die hier vertretenen Ansichten sind persönliche Aussagen von Ina Rhöös und gelten nicht als Ansichten von IKEA.</span></em></p>
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		<title>Seit Kurzem zurück im Beruf? #Wiedereinsteigerinnen gesucht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jill Altenburger Soblik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 May 2018 11:14:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Community Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Forscherteam der Universität Zürich sucht für eine Online-Umfrage berufstätige Mütter, die vor kurzem wieder zu ihrem vorherigen Arbeitgeber zurückgekehrt sind. Befindet ihr euch gerade in dieser Situation? Dann könnt ihr hier einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie leisten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-66473 alignright" src="https://jobsfuermama.ch/wp-content/uploads/2018/05/uzh.png" alt="" width="306" height="112"></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Ein Forscherteam der <span style="color: #3679ba;">Universität Zürich</span> sucht für eine Online-Studie berufstätige Mütter, die vor max. 8 Monaten wieder zu ihrem vorherigen Arbeitgeber zurückgekehrt sind.</span><br />
<span id="more-66485"></span><br />
&nbsp;<br />
<span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Befindet ihr euch gerade in dieser Situation oder kennt ihr Wiedereinsteigerinnen, die ihre Erfahrungen gerne teilen möchten? Das Forscherteam freut sich über alle, die an der <span style="color: #3679ba;">#Studie</span> teilnehmen und/oder andere darauf aufmerksam machen!</span><br />
&nbsp;</p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Weitere Infos zum Ziel und Ablauf der Studie findet ihr: <a style="color: #3679ba;" href="http://tiny.uzh.ch/O3">hier</a>.</span></p>
<p>&nbsp;<br />
<span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Und hier geht’s zum ersten Fragebogen:</span><br />
<span style="color: #444444; font-size: 1.2em;"><a style="color: #3679ba;" href="https://www.soscisurvey.de/zurueckimberuf/?r=FML">https://www.soscisurvey.de/zurueckimberuf/?r=FML</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Wir werden nach Abschluss der Studie hier über die Ergebnisse berichten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Viel Spass beim Mitmachen!</span></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
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		<title>Dein Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Schweiz</title>
		<link>https://blog.mama-jobs.ch/dein-beitrag-zur-besseren-vereinbarkeit-von-beruf-und-familie-in-der-schweiz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Prof. Dr. Caroline Straub]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2018 14:22:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Community Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Organisatorische Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind erst dann erfolgreich, wenn sie in einer familienfreundlichen Unternehmenskultur verankert sind. Die Professorin und Dozentin am Institut für Unternehmensentwicklung der Berner Fachhochschule BFH erklärt und sucht Teilnehmer für ihre online Studie zur Vereinbarkeit in der Schweiz.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Für viele Berufstätige in der Schweiz stellt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine zentrale Herausforderung dar. Empirische Studien zeigen, dass organisatorische Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie nur dann den gewünschten Erfolg bringen, wenn sie in einer familienfreundlichen Kultur verankert sind.&nbsp;</span><span id="more-46546"></span></p>
<h4><big>Familienfreundliche Organisationskultur</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Um geeignete Massnahmen für solch eine Kultur zu entwickeln, beteiligt sich das <a style="color: #3679ba;" href="https://www.wirtschaft.bfh.ch/de/forschung/institut_unternehmensentwicklung.html">Institut für Unternehmensentwicklung der Berner Fachhochschule (BFH)</a> an einer international durchgeführten Studie zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und sammelt hierzu Daten in der Schweiz.</span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Eingebunden ist die Erhebung in einen Ländervergleich, an welchem 30 Länder (aus Europa, Nord/Südamerika, Mittlerer Osten und Asien/Pazifik) teilnehmen. Das designierte Ziel der Forschenden der BFH ist es, die Schweizer Ergebnisse sowohl im internationalen Kontext auszuwerten, als auch einen schweizweiten Vergleich zwischen Land und Stadt und der einzelnen Regionen ermöglichen zu können.</span></p>
<h4><big>Möchtest Du zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Schweiz beitragen?</big></h4>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.1em;">Aktuell hat die BFH auf verschiedenen Plattformen einen Aufruf zur <a style="color: #3679ba;" href="https://www.wirtschaft.bfh.ch/de/ueber_uns/news/newsdetails/article/umfrage-international-study-of-work-and-family.html">Teilnahme an der Studie</a> lanciert. <strong>Ihr</strong> könnt beitragen! Die Online-Umfrage richtet sich an berufstätige Mütter und Väter in der französisch, italienisch und deutschsprachigen Schweiz, die mit mind. einem Kind im selben Haushalt zusammen leben und einer abhängigen Beschäftigung von mind. 20 Stunden/Woche nachgehen.</span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Die Beantwortung des Online-Fragebogens nimmt ca. 15 Minuten in Anspruch und behandelt Fragen im Bereich Rollenverständnis, Gesellschaftswerte, Vereinbarkeitspräferenzen, Gründe für Teilzeit versus Vollzeit, Arbeitsbelastung, Gesundheitsstand, erlebte Unternehmenskultur und familienorientierte Führung, usw.</span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;">Deine Angaben werden ausschliesslich in anonymisierter Form für Forschungszwecke verwendet. Wenn Du möchtest, kannst Du am Ende der Befragung Deine E-Mail Adresse angeben und als Dankeschön mit etwas Glück einen Einkaufsgutschein von CHF 50 gewinnen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="color: #444444; font-size: 1.2em;"><strong>Link zur Online-Umfrage</strong>:&nbsp;<a style="color: #3679ba;" href="http://www.wirtschaft.bfh.ch/umfrage-iswaf">www.wirtschaft.bfh.ch/umfrage-iswaf</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch/dein-beitrag-zur-besseren-vereinbarkeit-von-beruf-und-familie-in-der-schweiz/">Dein Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blog.mama-jobs.ch">Mama-Jobs.ch</a>.</p>
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